(openPR) Sissy Raith ist seit Winter 2004 Trainerin des Frauenfußballteams des FC Bayern München. Zum Sommer verlässt sie den FCB und wechselt zum Bayerischen Fußballverband. Dort wird sie ab 1.7.2008 die erste hauptamtliche Trainerin und für den Mädchen- und Frauenfußball zuständig sein. Der FC Bayern München bedauert sehr, dass Raith den Verein verläßt. "Wie der gerade geschaffte Einzug in das Pokal-Halbfinale zeigt, leistet Sissy Raith hervorragende Arbeit. Sehr gerne hätten wir weiter mit ihr zusammengearbeitet, verstehen aber die Beweggründe von Sissy" so die Frauenfußball-Koordinatorin des FC Bayern München, Karin Danner.
Ein Hauptanreiz für den Wechsel ist für Sissy Raith die große Herausforderung der neuen Tätigkeit: "Ich will in Bayern junge Talente voranbringen. Bei der U20-WM in Chile, Olympia 2008, der Europameisterschaft 2009 und der Weltmeisterschaft 2011 sollen möglichst viele Spielerinnen aus Bayern mitspielen. Dafür werde ich mit voller Energie arbeiten". Der Bayerische Fußballverband intensiviert dadurch die Förderung des Mädchen- und Frauenfußballs enorm und hat dabei mit der 58fachen DFB-Nationalspielerin und zweifachen Europameisterin Sissy Raith die Idealbesetzung gefunden.
Bis zum Sommer hat Sissy Raith mit dem FC Bayern noch viel vor: "Wir stehen im Pokal-Halbfinale. Da kann das Ziel nur noch das Endspiel in Berlin sein."
Da der Weggang von Sissy Raith intern schon längere Zeit feststand, konnte der FC Bayern München ohne großen Zeitdruck einen Nachfolger finden. Mit Günther Wörle wurde eine sehr überzeugende Lösung gefunden. Karin Danner: "Mit Günther Wörle konnten wir einen sehr erfahrenen Trainer gewinnen. Er ist unser absoluter Wunschkandidat. Wir kennen uns schon lange. Seine Tochter Tanja war jahrelang herausragende Spielerin und Kapitänin beim FC Bayern München."
Pokal-Heldin, Spielführerin und Torfrau Ulrike Schmetz: "Bisher kenne ich Günther Wörle nur als Vater von Tanja. Als Trainer hat er einen exzellenten Ruf: Er soll ein sehr guter und fairer Trainer sein."
Sandra de Pol ist ebenfalls sehr erfreut: "Günther Wörle hat einen sehr guten Namen im Männer- und Frauenfußball. Bei all seinen Stationen hat er immer sehr erfolgreich gearbeitet."
Übereinstimmend sagen Sandra de Pol und Uli Schmetz: "Es ist eine sehr gute Wahl, Günther Wörle als Nachfolger zu verpflichten! Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit!"
Günther Wörle, geboren am 1. Oktober 1949 ist bis Ende der Saison 2007/8 Trainer des Frauen-Bundesligisten TSV Crailsheim, den er im Juli 2006 übernahm. In Crailsheim verstand es Günther Wörle, aus einer Mischung erfahrener und junger hungriger Spielerinnen eine Einheit zusammen zu schweißen und zum Klassenerhalt zu führen.
Günther Wörle: "Frauenfussball verfolgte ich jahrelang allein schon über meine Tochter Tanja. Irgendwann wollte ich im Frauenfussball einsteigen. Das Engagement beim TSV Crailsheim war purer Zufall. Und nun die Steigerung beim FC Bayern. Ich freue mich sehr auf die kommende Aufgabe."
Wörle spielte selber für den Bayernligisten 1. FC Passau sowie für den SSV Ulm 1846. Aus familiären Gründen schlug er ein Angebot von Bayer Leverkusen aus.
Nach seiner aktiven Karriere war er im Raum Schwaben als Trainer tätig und konnte die von ihm betreuten Mannschaften mehrfach zum Aufstieg führen.
Der Diplom-Betriebswirt Günther Wörle ist verheiratet und hat drei Kinder. Seine Tochter Tanja spielt in der von ihm trainierten Crailsheimer Mannschaft und war bis 2005 Kapitän der FCB-Bundesligamannschaft. Sein Sohn Thomas Wörle spielt zurzeit für den Zweitligisten Kickers Offenbach. Tochter Tina, ehemalige Bayern-Auswahlspielerin ist in der Jugendarbeit aktiv.











