(openPR) Wirtschaftsjunioren fordern Politik zur Zurückhaltung auf
Berlin, 14. Dezember 2007 - Die Wirtschaftsjunioren Deutschland fordern, dass sich die Politik aus der Debatte um überzogene Managergehälter heraushält. "Kein Politiker kommt auf die Idee, etwa das Einkommen von Menschen wie Paris Hilton zu kritisieren oder sogar regeln zu wollen", sagt die Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Deutschland Kirsten Hirschmann. Unternehmerschelte zu betreiben sei dagegen immer populär. "Eine solche Neiddebatte schadet aber dem Ansehen der Unternehmer insgesamt und führt dazu, dass das Unternehmertum in Deutschland weiter verunglimpft wird", sagt Hirschmann. "Aber wir dürfen auch den Unternehmer gerade im Mittelstand nicht vergessen, der in den vergangenen schwierigen Jahren durch großen Einsatz auch des privaten Vermögens Arbeitsplätze gesichert hat", sagt Hirschmann weiter.
Neue Gesetze zur Begrenzung von Managergehältern lehnen die Wirtschaftsjunioren grundsätzlich ab. "Es ist Sache der Aufsichtsräte, über Gehälter zu entscheiden - und das muss auch so bleiben", sagt Hirschmann. "Natürlich kann und muss man diskutieren, ob die Leistung eines Menschen so viel Geld wert sein kann", meint Hirschmann weiter. Wenn die Menschen zu der Überzeugung kämen, dass sich ein Unternehmen falsch verhalten hat, können sie das über ihr Kaufverhalten auch zum Ausdruck bringen. "Das ist Sache des Marktes und nicht der Politik", so Hirschmann.
Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Deutschland Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI).
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Pressesprecherin
Wirtschaftsjunioren
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