(openPR) „Franchising ist ein wichtiger Baustein für mehr Gründerdynamik in Deutschland“, diesen Schluss zieht Thomas Röthig, Regionaldirektor von RE/MAX Bayern, aus der aktuellen Studie der Deutsche Bank Research zur Entwicklung der Franchise-Branche. In den vergangenen zehn Jahren stieg demnach die Zahl der Franchisenehmer um jährlich acht Prozent. Die Zahl der Selbstständigen wuchs im selben Zeitraum lediglich um gut zwei Prozent pro Jahr. Derzeit arbeiten in Deutschland gut 51.000 Franchisenehmer in rund 900 Franchisesystemen. Berücksichtigt man alle Angestellten, so bietet die Branche insgesamt rund 430.000 Arbeitsplätze. Bis 2015 prophezeit die Studie einen Anstieg auf 610.000 Beschäftigte.
Und diese haben beste Aussicht auf Erfolg. Wie die Studie weiter berichtet, scheitern Franchisenehmer nach der Existenzgründung seltener als andere Selbstständige. Ein Ergebnis, das Röthig nicht überrascht. „Durch die starke Marke und die Unterstützung des Franchisegebers haben Franchisenehmer eine wesentlich bessere Ausgangsposition als Einzelkämpfer.“ Röthig selbst gehört mit RE/MAX dem weltweit größten Immobilien-Franchise-Unternehmen an. In über 65 Ländern sind mehr als 115.000 RE/MAX-Makler in über 7.000 Büros tätig. In Deutschland sind es rund 550 Makler in rund 130 Büros.
Jeder Makler oder Büroinhaber, der neu bei RE/MAX einsteigt, durchläuft ein umfangreiches Aus- und Fortbildungsprogramm. „Damit schaffen wir auch Quereinsteigern beste Karrierechancen“, betont Röthig.
Das kann Michael Selinger, Makler im RE/MAX-Büro in Starnberg, bestätigen. Der ausgebildete Ingenieur für Nachrichtentechnik und Elektronik wollte sich nach langen Jahren im Vertrieb von Finanzsoftware beruflich neu orientieren. Ab Mitte 2006 bereitet er sich auf den Umstieg vor – wohl wissend, dass der Arbeitsmarkt einen 52-Jährigen nicht gerade mit offenen Armen empfängt. Über eine Zeitungsannonce stößt er auf RE/MAX und ist begeistert. „Hier kann ich meine Verkaufserfahrung optimal einsetzen. Außerdem gefiel mir das Konzept, selbstständig zu sein und dennoch einen starken Partner im Rücken zu haben.“
Im Januar 2007 fängt Selinger als Makler im Starnberger RE/MAX-Büro an. Die ersten Wochen sind der Ausbildung gewidmet. In Seminaren, Workshops und Training on the Job lernt er seinen neuen Beruf von der Pike auf und setzt sein Wissen eins zu eins in der täglichen Arbeit um. Mit überwältigendem Erfolg: Bereits nach drei Wochen listet der Neueinsteiger seine ersten drei Objekte, der erste Notartermin folgt nach nur zweieinhalb Monaten. Nicht ganz ein halbes Jahr später hat Selinger einen dicken Fisch auf seiner Liste: Ein größeres Objekt im Münchner Stadtteil Untergiesing, für das schnell der richtige Käufer gefunden ist. Nur 33 Tage nach Auftragserteilung wird das Geschäft beim Notar perfekt gemacht.
Selingers Resümee nach zwölf Monaten: „Die RE/MAX-Ausbildung und die Zusammenarbeit mit den Kollegen haben mir den Einstieg sehr erleichtert. Mit dieser Unterstützung im Rücken würde ich es jederzeit wieder wagen.“












