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SoftSelect veröffentlicht SoftTrend Studie 252: IT-Technologie 2007

13.12.200715:07 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Die technologischen Eigenschaften beim Einsatz von Geschäftsapplikationen beeinflussen die Total Costs of Ownership nachhaltig, insbesondere im Hinblick auf den künftigen Anpassungs-, Integrations- und Pflegeaufwand. Dabei stehen Schlagworte wie ERP II, SOA, Web Services, XML und Java oftmals synonym für moderne, flexible, systemunabhängige Architekturen und Lösungen, die die Umsetzung strategischer Unternehmensziele in der IT mit einem Minimum an Aufwand ermöglichen sollen. Im Rahmen der SoftTrend Studie 252 zum Thema IT-Technologie 2007 nimmt die Hamburger Unternehmensberatung SoftSelect aktuelle Entwicklungen von 50 Software-Herstellern unter die Lupe und gibt Hilfestellung bei der Softwareauswahl.



Offene service-orientierte Architekturen erhöhen die Flexibilität und sollen die Ausrichtung an den betrieblichen Abläufen sicherstellen. Anbieter Web-basierter Systeme versprechen ebenfalls komfortable Systemanbindungen und erleichtern die Zugriffe und die Bearbeitung insbesondere bei Unternehmen mit dezentralen Organisationsstrukturen. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen geschieht in der Praxis aber eher reaktiv als proaktiv. Anwenderbefragungen der SoftSelect GmbH unter 120 IT-Entscheidern in der ersten Jahreshälfte 2007 machen deutlich, dass sich der technologische Generationswechsel des eingesetzten IT-Systems im deutschen Mittelstand sukzessive, vor allem im Rahmen von Modulerweiterungen oder Filialanbindungen, vollzieht.

Demnach werden in den Unternehmen Business Applikationen im Durchschnitt alle acht Jahre hinsichtlich ihrer Praktikabilität und ihres Kosten-/Nutzen-Verhältnisses auf den Prüfstand gestellt. Auslöser dafür sind meist in gewissen Zyklen veränderte mikro- oder auch makroökonomische Rahmenbedingungen, die in der Regel anzupassende Geschäftsprozesse im Unternehmen und Bedürfnisse in Punkto IT-Einsatz nach sich ziehen. Da diese oft nicht direkt mit den bestehenden Systemen umgesetzt werden können, rücken häufig diejenigen Instrumente in den Blickpunkt, die unter Kostengesichtspunkten die Zielerreichung am wirtschaftlichsten sicherstellen können, ohne dass die grundlegende IT-Konzeption zum Gegenstand der Überlegungen wird. Im Fokus standen daher vor allem Themen wie EAI-Tools zur Systemintegration, eine durchgängige XML- und Workflow-Unterstützung, Web-Services und eine Intercompany-Steuerung.

Die Studienergebnisse der SoftTrend Untersuchung belegen, dass sich die Hersteller im Vergleich zu 2006 insbesondere um eine erhöhte Serviceorientierung bemühen. Die Möglichkeit der „Wartung von Software-Modifikationen im Rahmen des Wartungs- und Pflegevertrages“ wird nunmehr von 90% (+9,1%) unterstützt. Dies bedeutet nicht zuletzt auch mehr Flexibilität und Kostenreduzierung für die Anwender. Vielfach wurden von den Herstellern dazu die Entwicklungskonzepte weiter optimiert, um für beide Seiten die ökonomischen Parameter der eingesetzten IT-Systeme weiter zu verbessern. Dies machen die Entwicklungen in den Bereichen „Sicherstellung der Update-Fähigkeit bei projekt- oder kundenspezifischen Modifikationen mittels User-Exits“ (+7,4%) sowie „…mittels Ereignissteuerung (+4,5%) oder der „Zertifizierung der Entwicklungsabteilung nach DIN/EN/ISO 9001 - 3“ (+6,3%) deutlich.

Die IT in den Unternehmen steht heute vor der Herausforderung, in immer kürzeren Zyklen neue Geschäftsprozesse zu unterstützen und auf Änderungen der Unternehmensstruktur flexibel zu reagieren. Der Ansatz der serviceorientierten Architektur verspricht, diese Aufgabe zu bewältigen und dabei gleichzeitig die IT-Kosten zu senken. Derzeit sind allerdings noch kaum etablierte Methodiken vorhanden, wie Anwendungslandschaften zu sinnvoll definierten Services modelliert werden können. Gerade bei der Gestaltung einer komplexen IT-Landschaft erfordert die Umsetzung einer serviceorientierten Architektur daher ein hohes Maß an methodischer Kreativität sowie viel praktisches Wissen. Lose Kopplung, Auslegung von Services auf Wiederverwendbarkeit und die Verwendung standardisierter Protokolle konkurrieren aus technischen Gründen in der Praxis häufig mit Performanceanforderungen. Die IT-Entscheider in den Unternehmen sind gut beraten, bei den (zum Teil sehr marketing-getriebenen) Diskussionen Fragen nach der gegenwärtigen Relevanz und Praktikabilität bei ihren aktuellen Software-Auswahlprojekten zu stellen. Die kritische Auseinandersetzung sollte insbesondere Aufschluss geben, wie z.B. das SOA-Angebot des jeweiligen Herstellers und dessen praktischer Erfolg in bisherigen bzw. vergleichbaren IT-Projekten aussieht.

Welche Anbieter bieten welche Art von Lösungen? Wie hat sich der Markt technologisch in den letzten Jahren verändert? Fragen, auf die SoftSelect mit der Studie IT-Technologie 2007 Antworten liefert. Gegenstand der Untersuchung bildeten 63 Systeme von 50 Software-Herstellern unter anderem aus den Bereichen ERP, Finanzbuchhaltung, Warenwirtschaft, Produktionsplanungs- und Steuerung, Human Resources, CRM sowie Service Management. Die vollständige Studie inklusive sämtlicher Produktdaten können Interessenten zu einem Preis von 80 € zzgl. Versand und MwSt. unter www.softselect.de bestellen.

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