(openPR) Das EUREKA Cluster-Projekt CELTIC zu Gast bei RAD Data Communications in Tel Aviv
Tel Aviv, den 11. Dezember 2007 - Die Kerngruppe des EUREKA-Forschungsprogramms CELTIC, der einzigen europäischen Forschungs- und Entwicklungsinitiative für vollständig integrierte Ende-zu-Ende Telekommunikationslösungen, hat ihren bisher ersten Besuch in Israel beendet. Die Vertreter von CELTIC waren in Tel Aviv bei RAD Data Communications (RAD) zu Gast, dem einzigen Unternehmensmitglied der Kerngruppe mit Hauptsitz in Israel. Außerdem nahmen an dem Treffen Vertreter des Office of the Chief Scientist (OCS) vom israelischen Wirtschaftsministerium und der MATIMOP teil, einer öffentlich-rechtlichen Einrichtung des Wirtschaftsministeriums für die Wissenschaftsförderung. Ziel der Reise war, zukunftsweisende Technologien israelischer Unternehmen zu ermitteln.
Während des Besuchs traf die Gruppe Zohar Zisapel, Chairman von RAD Data Communications und Mitbegründer der RAD-Unternehmensgruppe sowie Efraim Wachtel, President und CEO von RAD Data Communications und Effi Bergida, Verantwortlicher des OCS für die Telekom-Industrie. Themen waren u. a. die Gründe für den Aufstieg Israels zu einem globalen Zentrum der Telekommunikationsforschung sowie die Zukunft der europäischen TK-Branche.
Hohe Investitionen Israels in wissenschaftliche Forschung und Entwicklung
José Jiménez, Vorsitzender des CELTIC-Clusters, wies darauf hin, dass die israelischen Investitionen in wissenschaftliche Forschung und Entwicklung – gemessen als Prozentsatz des Bruttoinlandsprodukts – annähernd doppelt so hoch wie in Europa seien. Jiménez und seine Mitstreiter von CELTIC machten klar, dass sie eine Intensivierung der israelischen Beteiligung an den vielfältigen Projekten des Programms begrüßen würden. „Die Teilnahme israelischer Unternehmen an europäischen Projekten ist wie ein Motor für den Innovationsprozess“, erklärte er. Israelische Unternehmen waren bisher an vierzehn CELTIC-Projekten bzw. umgerechnet 30 Prozent der Aktivitäten beteiligt.
„Bei dem Besuch standen nicht nur die Technologien aus Israel im Mittelpunkt, sondern auch der Wille zur Innovation und die Aufbruchstimmung, die Israel auszeichnen“, so Dr. Yuri Gittik fest, Chief Strategy Officer von RAD Data Communications und Repräsentant Israels in der CELTIC-Kerngruppe. „Technologische und unternehmerische Fähigkeiten sind zu gleichen Teilen am Erfolg Israels bei der Umsetzung von Forschungsergebnissen in kommerziellen Anwendungen beteiligt.“
Von Seiten der CELTIC-Kerngruppe nahmen acht führende europäische Netzbetreiber und Hersteller an dem Treffen teil sowie acht Vertreter staatlicher Organe. Neben RAD Data Communications waren folgende Unternehmen vertreten: Alcatel-Lucent (Frankreich), Deutsche Telekom, Ericsson (Schweden), France Télécom-Orange (Frankreich), Nokia Siemens (Finnland), Telefónica (Spanien) und Thomson (Frankreich). Die Kerngruppe verantwortet das allgemeine Regelwerk sowie die Forschungsaktivitäten des CELTIC-Clusters.
CELTIC (Cooperation for a sustained European Leadership in Telecommunications) ist seit 2003 ein EUREKA-Cluster-Projekt. Der von Heidelberg aus agierende CELTIC-Cluster initiiert und koordiniert F&E-Projekte für die Telekommunikation mit Finanzmitteln aus privater und öffentlicher Hand. Unterstützt von den meisten großen Akteuren des europäischen Kommunikationsmarktes verfügt CELTIC über einen Etat von rund einer Milliarde Euro, der für Forschung in den Bereichen Telekommunikationsausrüstung, Anwendungen und Dienste eingesetzt wird.
EUREKA wurde im Jahr 1985 als staatenübergreifende Initiative gegründet. Das Programm unterstützt Unternehmen, Forschungszentren und Hochschulen in europaweiten Projekten, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas bei der Entwicklung von innovativen Produkten, Prozessen und Diensten zu stärken. EUREKA fördert aktiv die Entwicklung von Zukunftstechnologien und unterstützt so das Rahmenprogramm der Europäischen Union, das für den europäischen Forschungsraum bis 2010 eine Erhöhung der Investitionen in Forschungs- und Entwicklungsvorhaben auf drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts vorsieht.
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