(openPR) Gemeinsam mit den namhaften Frankfurter Rheuma-Orthopäden Prof. Dr. Stefan Rehart, Prof. Dr.Fridun Kerschbaumer und anderen Experten fand der „1. Frankfurter "Rheuma - Orthopädie" Tag 2007“ in der Alten Oper in Frankfurt statt.
Ziel war es, die Patienten, Betroffene und Interessierte darüber zu informieren, welche Neuigkeiten es bei der Therapie gibt, aber auch was an Eigeninitiative für die Gelenke getan werden kann, um länger gesund zu bleiben. Es gibt bundesweit über 40 Mio. Rheumakranke, deren Bedürfnisse stärker zur Geltung gebracht werden sollten. Schirmherrin des 1.Frankfurter "Rheuma-Orthopädie" Tages war die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth.
Um 9 Uhr wurden die Pforten der Alten Oper geöffnet und die Besucher aus ganz Hessen stürmten ein. Ihr besonders Interesse gelte den hochkarätigen Vorträge der beteiligten Professoren, merkten viele Patienten an: Neues aus der Rheuma Orthopädie, Therapiemöglichkeiten im fortgeschrittenen Stadium, Knorpelzelltransplantation, Präventive Rheumachirurgie, frühe konsequente medikamentöse Therapie waren einige Kernpunkte der Referenten. Neue Diagnostik-Möglichkeiten und Therapieoptionen der Rheumatischen Arthritis sowie die Auswirkungen auf das „normale Leben“ wurden erörtert. Der "Rheumatische Befall der Hand-Was nun?" Und wie geht es weiter - Rehabilitation nach Hüft-, Knie,- oder Schultersatz" waren weitere angesprochenen Themen. Beleuchtet wurden auch die DRGs (Diagnosis Related Groups) für den Rheumatoiden-Arthritis-Patienten. Alle Informationen wurden so vermittelt, dass die Patienten sie gut nachvollziehen konnten.
Die Fachgesellschaften „ARO“(Assoziation für Orthopädische Rheumatologie) und „DGRh“ (Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie) haben sich vorgestellt. Die „Rheumaliga“ trug Aktuelles vor - Patienten berichteten auf der Bühne stehend im Detail über ihre Erfahrungen. Im gut gefüllten Vortragsraum hat sich den ganzen Tag über eine lebhafte Diskussion entwickelt. Gerade in den Erzählungen der Patienten fanden sich viele wieder und merkten: Sie sind nicht alleine, es gibt viele Menschen, die mit denselben Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Begrenzungen durch die Krankenkassen oder die Gestaltung des Alltags mit der Krankheit. Die menschliche Nähe zwischen den Referenten und Besuchern war fast freundschaftlich.
Außergewöhnlich war die Kooperation mit der „Deutschen Herzstiftung“ und mit dem „Kardiologischen Centrum, RKKH Frankfurt“. Hier wurde der Bogen zwischen „Rheuma & Herz“ geschlagen und viele nützliche Informationen wurden vermittelt. Die Auswirkungen auf das reguläre Leben sind dramatisch, die Schmerzen teilweise unerträglich. Oft wird erst nach vielen Arztbesuchen die Diagnose "Rheuma" gestellt. An rheumatoider Arthritis (RA) erkranken Frauen häufiger als Männer, die Krankheit verläuft bei ihnen zudem eher schwerer. Diese geschlechtsbedingten Unterschiede bestehen auch aufgrund der unterschiedlichen Hormonlage.Trotzdem erreichen Frauen meist später die spezialisierte rheumatologische Versorgung als Männer. Typische Symptome sind Schmerzen und Schwellungen u. a. der Fingergelenke. Im weiteren Verlauf befällt die Krankheit weitere Gelenke und mitunter auch innere Organe. Patienten mit langjähriger RA klagen gelegentlich auch über unspezifische Nacken- oder Hinterkopfbeschwerden. Hier sollte unbedingt die Stabilität der Halswirbelsäule abgeklärt werden. Die Beteiligung der oberen Halswirbelgelenke ist ein klinisches Problem bei fortgeschrittener RA, deren Bedeutung häufig unterschätzt wird.
Ärzte verschiedener Fachrichtungen und mit besonderen Zusatzqualifikationen, Ernährungsberater, Orthopädietechniker, Heilmittel- und Implantathersteller stellen ihre Entwicklungen und ihre Arbeit vor. Sie standen für Bratungsgespräche zur Verfügung. Die Rheuma Liga Hessen und die Deutsche Herzstiftung waren u.a. mit einem Informationsstand vertreten. In Vorträgen, Präsentationen und zahlreichen Workshops mit interaktiven Fallbeispielen wurden die Besucher zum Thema „RHEUMA-Orthopädie“ informiert. Die Kollegialität zwischen den Professoren Frau Prof. Dr. Elisabeth Märker-Hermann, Prof. Dr. Fridun Kerschbaumer, Prof. Dr. Stefan Rehart und PD Dr. Matthias Wahle ist außergewöhnlich. Herr Grosch hat stellvertretend für die Rheumaliga Herrn Stefan Rehart zur Professur gratuliert - eine gelungene, einfühlende Geste mit Überraschungseffekt.
Eine solche eindrucksvolle Veranstaltung in der historischen Alten Oper konnte nur mit „freundlicher Unterstützung der Industrieaussteller“ realisiert werden. Allgemeinmediziner, Internisten und internistische Rheumatologen beteiligten sich mit Beiträgen über spezielle symptombezogene Therapieverfahren. Besonders hervorzuheben ist, dass alle Referenten ehrenamtlich für ihre Patienten ihre freie Zeit am Wochenende zur Verfügung gestellt haben.Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle. Ideengeber und Motor der gesamten Veranstaltung war die PR-Agentur Frau Claudia Rehart – ebenfalls ehrenamtlich. So wurden die Schirmherrschaft mit Frau OB Petra Roth sowie das Programm des Tages von ihr organisiert.
Der 2. Frankfurter Rheuma-Orthopädietag 2008 am
Samstag, den 7.6.08 ist bereits in Vorbereitung.
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