(openPR) Das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) hat sich im Rennen um die Fördermittel des COMET–Programms durchgesetzt und wird ab Jänner 2008 den Forschungsstandort Oberösterreich als K1-Zentrum stärken. Das genehmigte Budget beträgt 16,2 Mio Euro für vier Jahre, davon wird die Hälfte von den beteiligten Partnerunternehmen aufgebracht. Über die Förderung im Rahmen des COMET-Programms entschied eine international besetzte Experten-Jury. Ein entscheidender Erfolgsfaktor war dabei die fachliche Kompetenz und das internationale Renommee der wissenschaftlichen Partner des SCCH, davon sechs Institute der Fakultäten SoWi und TNF der Johannes-Kepler Universität Linz.
Gemeinsam mit seinen 36 Partnerunternehmen aus Österreich, Deutschland, Holland und den USA – darunter bekannte Unternehmen wie die voestalpine Stahl GmbH, Engel Austria GmbH, Keba AG, Generali VIS Informatik GmbH, Allgemeine Unfallversicherungsanstalt und Oberösterreichische Gebietskrankenkasse – bereitet das SCCH zur Zeit den Start von rund 20 forschungsnahen Softwareprojekten vor. Eine enge Kooperation mit Industrieunternehmen, darunter Großkonzerne wie auch Klein- und Mittelbetriebe, ist ein wesentliches Merkmal des K1-Zentrums SCCH“, erklärt der Geschäftsführer Dr. Klaus Pirklbauer.
Das COMET Programm
COMET (Competence Centers for Excellent Technologies) ist ein Programm von BMVIT und BMWA, das von der FFG
(Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) abgewickelt wird. Die Bundesländer unterstützen das neue Kompetenzzentren-Programm mit zusätzlichen, eigenen Landesmitteln. Weiters sind die wissenschaftlichen Partner (im Falle des SCCH: die Johannes Kepler Universität und die Upper Austrian Research GmbH) Fördergeber, die durch ihr wissenschaftliches Know-how zum Erfolg der Projekte beitragen.
Das COMET-Programm fördert den Aufbau von Kompetenzzentren, die an einem von Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam definierten Forschungsprogramm arbeiten. Das Programm umfasst drei Aktionslinien „K1-Zentren“, „K2-Zentren“ und „K-Projekte“, die sich primär durch die Ansprüche an die geförderten Einrichtungen hinsichtlich Internationalität, Projektvolumen und Laufzeit unterscheiden. Die Zielsetzung dabei ist, die Stärkung der Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft, die Globalisierung der Forschung, eine verstärkte Exzellenzorientierung sowie eine steigende internationale Ausrichtung.
Multi-Firm Projekte
Bei Multifirmprojekten, die einen besonderen Schwerpunkt im COMET Programm bilden, kooperieren jeweils mindestens zwei Unternehmenspartner. Ein klarer Mehrwert für die beteiligten Unternehmen entsteht durch die Zusammenarbeit und gemeinsame strategische Ausrichtung. „Vorteile für Unternehmen liegen dabei klar auf der Hand: die Bündelung der Akteure zur stärkeren Nutzung inhaltlicher Synergien und zur gemeinsamen Finanzierung von Forschungskosten . Wir wollen, dass Forschung auch für KMUs leistbar wird“, erklärt Herr Dr. Gerhard Weiß, wissenschaftlicher Leiter des SCCH. Projekte im Rahmen des COMET K1-Programms werden bis zu 46% durch Förderungen unterstützt.
Software Competence Center Hagenberg ist Partner der Wirtschaft
Heimische Unternehmen profitieren vom COMET Programm auf verschiede Weise: Zugang zu Expertenwissen, unbürokratische Abwicklung von F & E-Projekten, die Entwicklung und Verwirklichung neuer Ideen und Visionen und Zugang zu einem Netzwerk von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Der förderbare Rahmen reicht bis zum stabilisierten Software-Prototyp, das entspricht Grundlagenforschung, industrieller Forschung bis hin zur vorwettbewerblichen Entwicklung.
Mehr Informationen finden Sie auf den Websites des Software Competence Center Hagenberg (www.scch.at) und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft www.ffg.at.












