(openPR) Auf der Fahrt mit dem ICE zwischen München – Pasing und München Hauptbahnhof ist der Durchgang von der 2. Klasse zur 1. Klasse nicht mehr erlaubt.
München hat einen Kopfbahnhof. Das bedeutet, dass ein Übergang zwischen zwei Bahnsteigen lang sein kann. In Extremfällen muss man erst den gesamten Bahnsteig, an dem man ankommt, entlang laufen und anschließend den gesamten Bahnsteig, von dem man abfährt, wieder entlang, um seinen reservierten Platz in dem entsprechenden Waggon zu erhalten.
Pendler haben ihre eigene Strategie entwickelt, um die Zeit zum Umsteigen zwischen zwei Zügen möglichst gering zu halten. So wanderten bisher gerade in der früh mehrere Reisende/Pendler von der zweiten zur ersten Klasse vor. Denn die 1. Klasse hält in der Regel am "Kopf" des Bahnhofs. Diese Zeiten sind nun vorbei. Nachdem sich angeblich die Reisenden der 1. Klasse über die störenden Wanderbewegungen innerhalb der letzten 10 Minuten ihrer Reise immer wieder beschwert haben, dürfen die Reisenden der zweiten Klasse nicht mehr in die Räume der 1. Klasse wecheln. Es sei denn, man löst nachträglich ein 1. Klasse-Ticket.
Bei Pendlern im ICE 983 stieß dieses Verbot am 29.11.2007 auf großes Unverständnis. Zugbegleiterin M. drohte sogar mit dem Einsatz der Polizei , da sie nach leichten Handgreiflichkeiten zwischen Kundenbetreuer und Kunden nicht mehr die Möglichkeit sah, ihre Forderungen durchzusetzen.










