(openPR) Gedichte und Geschichten aus seiner Feder, aber auch von anderen Autoren, Wolfgang Borchert, Robert Gernhadt und Ernst Hofrichter etwa, rezitierte der mehrfach preisgekrönte Schriftsteller und am Augsburger Stetten-Institut unterrichtende Studiendirektor Erich Pfefferlen im Pfarrheim Hildegundis in Zusmarshausen zur Einstimmung auf die bevorstehende Weihnachtszeit.
2. Bürgermeister und Sprecher des Kulturkreises Walter Aumann eröffnete den Leseabend und wies darauf hin, dass eine derartige Kulturveranstaltung für Zusmarshausen durchaus etwas Besonderes sei. Mit gespannter Aufmerksamkeit folgten dann auch die Besucher den ebenso anspruchsvollen wie unterhaltsamen Erzählungen und poetischen Werken, die voller Sprachkraft, mal anrührend, mal zum Schmunzeln waren. Pfefferlen hat dabei anfangs auch Texte rezitiert, die auf den ersten Blick gar nicht zum Advent zu passen schienen, zum Beispiel Borcherts Kellner-Geschichte, während des Vortrages aber rasch erkennen ließen, dass auch sie Substantielles der frohen Botschaft beinhalteten: Themen wie Mitmenschlichkeit, Toleranz, Friedfertigkeit, Freundschaft und Liebe.
Die Geschichten zur Adventszeit erzählten vom Wunder der Weihnacht ausgelassen und fröhlich, amüsant und fantasievoll-verrückt, dennoch auch in der Realität durchaus noch vorstellbar: wie etwa Pfefferlens Inselgeschichte oder die der Weihnachtsgeschichte "Die Falle" von Robert Gernhardt. Pfefferlen umrahmte jede Erzählung als geübter Rezitator eindrucksvoll mit Poesie aus seiner Feder, so dass die Lesung jederzeit das Publikum zum Nachdenken anregte, aber nicht überanstrengte, unterhaltsam war und den Enthusiasmus des Literaten spüren ließ. Das Publikum ließ sich davon gerne anstecken und war bis zuletzt interessiert dabei, stellte auch nach der Lesung noch -wie vom Autor angeboten- etliche Fragen, die von den Anfängen seines Schreibens, über die Entstehung seiner Gedichte bis hin zu den Vorlieben für gereimte oder nichtgereimte Gedichte reichte, was zuletzt in engagierte Gespräche, gar Gruppengespräche und Diskurse zwischen den Teilnehmern mündete. Auf Wunsch des Publikums las Pfefferlen zum Ausklang und als Zugabe auch noch aus seiner Liebeslyrik, so dass der Lesebend schließlich etwa eine Stunde später endete als ursprünglich geplant.










