openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Breitbandtechnologie wichtiger Standortfaktor

26.11.200711:19 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Richtfunk etabliert sich in Unternehmen und Kommunen als Alternative zu Festnetzverbindungen

Düsseldorf - Nach Prognosen des Bundeswirtschaftsministeriums werden 50 Prozent der privaten Haushalte bis 2010 über einen Breitbandzugang zum Internet verfügen. Das sei nicht nur ein politisches Ziel, sondern vor allem auch von großer wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung. Breitband-Internet sorge für neue Märkte und Angebote, für wirtschaftliches Wachstum, neue Arbeitsplätze und eine Verbesserung der Qualität von Information, Konsum, Lernen und Unterhaltung.



„Die Nachfrage nach höheren Bandbreiten und damit einer zunehmenden Leistungsfähigkeit des Breitband-Netzes nimmt deutlich zu. Dahinter steht ein wachsender multimedialer Bedarf bei Privatpersonen und Unternehmen, sowie eine Reihe von Innovationen, die schnelle und leistungsfähige Verbindungen voraussetzen. Besonders breitbandige Kommunikations-, Informations- und Unterhaltungsangebote sind von der Geschwindigkeit der Internetverbindung abhängig“, sagte Mehdi Schröder, Vice President Enterprise der Ericsson GmbH http://www.ericsson.com/de/, bei einem Expertengespräch mit Harald Baums, Geschäftsführer der Titan Commerce Continental Services GmbH http://www.titan-commerce.com und Peter Stroetmann, Bereichsleiter Vertrieb des Geschäftsbereiches Systeme und Projekte der NT Plus AG http://www4.ntplus.de.

Konsens bestand in der Expertenrunde, dass die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung einer leistungsfähigen Breitband-Infrastruktur sich inzwischen zu einem Nachteil für alle diejenigen entwickeln kann, die nicht an schnelle Datenleitungen angeschlossen sind. Das gilt vor allem für strukturschwache Gegenden, in denen der Netzausbau nur zögerlich durchgeführt wurde. „Trotz einer theoretischen DSL-Verfügbarkeit von rund 90 Prozent der Haushalte haben nach wie vor rund 3200 Gemeinden in Deutschland keinen Zugang zu schnellen Datenleitungen. Mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und zunehmende Unattraktivität als Wohnort sind die Folgen. Schon heute wandern Unternehmen und Freiberufler, die zunehmend auf einen schnellen Internetzugang angewiesen sind, aus den benachteiligten Regionen ab, andere Unternehmen siedeln sich in Gegenden ohne bezahlbaren Breitbandanschluss gar nicht erst an. Arbeitsplätze und Finanzkraft gehen verloren. Bei vielen Bürgermeistern wächst deshalb der Druck, technologisch aufzurüsten. Die Anbindung solcher Gebiete an eine Festnetzlösung ist aufgrund der Leitungslängen oder der notwendigen Infrastrukturaufrüstung technisch zu aufwändig und wirtschaftlich zu teuer. Daher ist hier der Einsatz des digitalen Richtfunks eine sinnvolle und wirtschaftlich eindeutig bessere Alternative. Pro Woche haben wir bestimmt zwei bis drei Bürgerversammlungen, wo wir das vorstellen“, betonte Stroetmann.

Neben seiner Nutzung für Breitbanddienste sei Richtfunk die Problemlösung zur Anbindung der Unternehmensnetze. „Die Idee hinter der Technologie ist einfach: Per Richtfunk wird eine Brücke über die so genannte letzte Meile von der Antenne etwa auf einem Bürogebäude zur mehrere hundert Meter entfernten Basisstation hergestellt. Von dort aus läuft der Datenverkehr dann direkt über die großen Datenmagistralen, die so genannten Backbones weiter. So können die Richtfunkanbieter den Datenverkehr sogar schneller als mit Kupferkabel-Verbindungen wie ISDN oder DSL anbieten“, so Stroetmann. Unternehmen und Kommunen profitieren nach Erkenntnissen von Ericsson-Manager Schröder nicht nur von der hohen Übertragungsgeschwindigkeit und Leistungsfähigkeit, sondern auch von kleineren Intervallen, mit denen diese Geschwindigkeiten an die eigenen Ansprüche anpasst werden können.

„Richtfunkstrecken können sehr rasch in Betrieb genommen werden, so dass der Anwender bei guter Projektplanung und Installation bereits nach rund sechs Wochen die Verbindung nutzen kann. Die Investition in das Richtfunk-Equipment rechtfertigt und amortisiert sich schnell, da keine hohen laufenden Kosten wie bei Standleitungen entstehen. So amortisiert sich - ungeachtet der Kosten für Management, Service und Reparatur - eine Richtfunkstrecke über MINI-LINK von 10 Kilometern, bereits nach zwölf Monaten, bei zu erwartenden Laufzeiten von fünf Jahren oder mehr. Ein weiterer Aspekt der Leistungsfähigkeit von Richtfunk ist die Verfügbarkeit und Betriebssicherheit. Bei professionell geplanten Richtfunkstrecken liegt die Verfügbarkeit der Funkverbindung bei über 99 Prozent. Im lizenzierten Bereich sind die Frequenzen fest zugewiesen und keine Störungen durch andere Teilnehmer zu erwarten. Darüber hinaus erweisen sich Richtfunkssysteme als besonders zuverlässig. So erreicht unser MINI-LINK-System eine mittlere Betriebsdauer von mehr als dreißig Jahren. Da Richtfunk originär aus dem militärischen Bereich kommt, liegt es auf der Hand, dass man hier eine höhere Sicherheit hat als bei öffentlichen Netzen“, führte Schröder aus. Normalerweise sage man beim Funk, so Baums, dass er abgehört werden könne. „Aber beim Richtfunk ist es natürlich anders. Es ist eine sichere, schnell aufzubauende Technologie. In Wien hat sich eine Rechtsanwaltskanzlei in einem Ballungsgebiet nach Richtfunk erkundigt, weil über die ansässige Telekom es auf absehbare Zeit nicht möglich war, eine entsprechende erdgebundene Verbindung zu bekommen“. Aufgrund seiner Leistungsmerkmale sei Richtfunk auch für mittelständische Unternehmen mit mehreren Standorten eine interessante Alternative zu Carrier-Festverbindungen.

„In der Geschäftswelt wächst die Nachfrage. Mittlerweile zeigen unsere Referenzen, dass die Akzeptanz da ist. Auch deutsche Banken setzen Richtfunklösungen ein“, bestätigte Schröder. Lukrativ seien Managed Service Angebote, also Richtfunk-Dienste, wo man zu rein variablen Kosten für den Kunden Richtfunkstrecken aufbaut und betreibt. Zu solch einem Schritt hat sich kürzlich die Deutsche Telekom entschlossen, die ihr Richtfunknetz an den schwedischen Technologielieferanten und Dienstleister Ericsson ausgegliedert hat. Das Geschäftsmodell von Ericsson sieht vor, die Richtfunkkapazitäten auch anderen Unternehmen und Behörden anzubieten. Damit entfallen die Management- und Überwachungskosten für den Anwender. So kann ein Anwender bei einem Betreiber von Funk-Access-Netzen bei entsprechender Netzabdeckung Teilnehmerverhältnisse auf ähnliche Weise abschließen, wie es im Mobilfunk oder DSL-Umfeld üblich ist“, sagte Schröder abschließend.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 173461
 1191

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Breitbandtechnologie wichtiger Standortfaktor“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von medienbüro.sohn

Sascha Lobo und die halbautomatische Netzkommunikation
Sascha Lobo und die halbautomatische Netzkommunikation
Facebook-Browser könnte soziale Netzwerke umpflügen Berlin/München, 27. Februar 2009 - Millionen Deutsche sind mittlerweile in sozialen Netzwerken wie XING, Wer-kennt-wen, Facebook oder StudiVZ organisiert, haben ein Profil und präsentieren sich auf irgendeine Art im Web, ob mit Bildern, kurzen Texten, Blog-Beiträgen oder Links, die sie interessant finden. „Es lässt sich kaum leugnen: Wir sind zum Glück nicht mehr Papst, wir sind jetzt Netz. Die Menschen haben begonnen, wichtige Teile ihres gesellschaftlichen Treibens ins Internet zu verlag…
Finanzbehörden müssen mit Mittelstand innovativer umgehen
Finanzbehörden müssen mit Mittelstand innovativer umgehen
Schnelle Verfahren zur Stundung von Steuern und Anpassung von Vorauszahlungen Berlin, 26. Februar 2009 – Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) bvmw.de fordert die Finanzbehörden und Sozialversicherungen zu einem flexiblen und innovativen Umgang mit kleinen und mittleren Unternehmen auf, die unverschuldet in Not geraten sind und bei denen unerwartete Liquiditätsengpässe auftreten. Eine Möglichkeit bestünde in einfachen und schnellen Verfahren, um Steuern und Sozialabgaben vorübergehend zu stunden oder Vorauszahlungen anzupassen…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Praxis-Workshop für Netzwerker: „Gesundheitsnetze vor Ort nutzen, initiieren und managen“Bild: Praxis-Workshop für Netzwerker: „Gesundheitsnetze vor Ort nutzen, initiieren und managen“
Praxis-Workshop für Netzwerker: „Gesundheitsnetze vor Ort nutzen, initiieren und managen“
… Weiterentwicklung in Richtung "Verknüpfen Urlaub am Ort und Gesundheitsvorsorge". Auch für Kommunen und Non-Profits sind nachhaltige Netzwerke ein zentraler Hebel um den "weichen" Standortfaktor Gesundheit für ein Gemeindewesen konkret umzusetzen. Hier setzt der Praxis-Workshop vom 10. – 11. November 2016 in Landshut (Bayern) mit dem Motto „Kompaktwissen …
direct/ Fast Lane eröffnet eines der weltweit größten Trainingslabore für Tripleplay- und Breitbandtechnologie
direct/ Fast Lane eröffnet eines der weltweit größten Trainingslabore für Tripleplay- und Breitbandtechnologie
… eröffnet der Cisco Learning Solutions Partner und NetApp Authorized Learning Partner Fast Lane am 31.08.2006 eines der weltweit größten Trainingslabore für Tripleplay- und Breitbandtechnologie in seiner Europa-Zentrale in Berlin. Mit dem modernen Trainingslabor stellt Fast Lane eine neue Dimension für praxisnahe Netzwerk-Trainings auf Basis von realem …
Bild: ZTE präsentiert neueste Festnetz-Zugangstechnologien für ultraschnelle und intelligente BreitbandnetzeBild: ZTE präsentiert neueste Festnetz-Zugangstechnologien für ultraschnelle und intelligente Breitbandnetze
ZTE präsentiert neueste Festnetz-Zugangstechnologien für ultraschnelle und intelligente Breitbandnetze
… bis 10:45 Uhr im Konferenzzentrum Nord, Raum H, über die Bedeutung der G.fast-Technologie am Beispiel ihres aktuellen G.fast-Gemeinschaftsprojektes sprechen. Erstklassige Breitbandtechnologie für den deutschen Markt „Als führender Anbieter von G.fast-Technologie demonstriert ZTE, wie Netzbetreiber jeder Größenordnung von der aktuellen Entwicklung ultraschneller, …
Tiscali baut in Italien Breitbandportfolio mit satellitengestützten Dienst Tooway von Eutelsat aus
Tiscali baut in Italien Breitbandportfolio mit satellitengestützten Dienst Tooway von Eutelsat aus
… Breitbandproduktangebot in Italien um einen Satellitendienst erweitern, der Haushalte außerhalb der Reichweite terrestrischer Breitbandanbindungen adressiert. Tiscali nutzt die Tooway-Breitbandtechnologie und vermarktet diese unter dem Markennamen BroadbandSat. Die Technologie stellen Eutelsat Communications und die Eutelsat-Breitbandtochter Skylogic bereit. Durch …
Fast Lane eröffnet eines der weltweit größten Trainingslabore für Tripleplay- und Breitbandtechnologie
Fast Lane eröffnet eines der weltweit größten Trainingslabore für Tripleplay- und Breitbandtechnologie
… eröffnet der Cisco Learning Solutions Partner und NetApp Authorized Learning Partner Fast Lane am 31.08.2006 eines der weltweit größten Trainingslabore für Tripleplay- und Breitbandtechnologie in seiner Europa-Zentrale in Berlin. Mit dem modernen Trainingslabor stellt Fast Lane eine neue Dimension für praxisnahe Netzwerk-Trainings auf Basis von realem …
Anbindung, Service, Kosten
Anbindung, Service, Kosten
… nachhaltige Standortstrategie entwickeln zu können, benötigen ansiedlungsinteressierte Unternehmen aus der Logistikbranche zahlreiche Daten und Informationen zu den vorhandenen Standortfaktoren in den relevanten Gewerbegebieten und Logistikstandorten. Mit seinem Know-how über logistische Prozesse und umfassender Kenntnis der logistischen Anforderungen …
Bild: Breitbandversorgung per Glasfaserkabel - in welcher Region funktioniert es bereits ?Bild: Breitbandversorgung per Glasfaserkabel - in welcher Region funktioniert es bereits ?
Breitbandversorgung per Glasfaserkabel - in welcher Region funktioniert es bereits ?
Die Datenübertragung im Internet benötigt aufgrund gestiegener Anwenderwünsche immer höhere Geschwindigkeiten. Von Breitbandtechnologie spricht man, wenn Informationen mit einer Geschwindigkeit größer einem Megabit je Sekunde übertragen werden können. Im Vergleich dazu beträgt die Übertragungsgeschwindigkeit einer ISDN-Leitung 64 Kilobit je Sekunde. Die …
direct/ Fast Lane: Eines der weltweit größten Trainingslabore für Tripleplay- und Breitbandtechnologie hat seinen Betrieb in Berlin aufgenommen
direct/ Fast Lane: Eines der weltweit größten Trainingslabore für Tripleplay- und Breitbandtechnologie hat seinen Betrieb in Berlin aufgenommen
… Unternehmen zu Gast bei Fast Lane Hamburg/Berlin, 13. September 2006 - In Berlin wurde nun eines der weltweit größten Trainingslabore für Tripleplay- und Breitbandtechnologie seiner Bestimmung übergeben. Betreiber dieses hochkarätigen Trainingslabors ist der Cisco Learning Solutions Partner und NetApp Authorized Learning Partner Fast Lane. Die offizielle …
Bild: Teradata baut BI von Telenor Hungary ausBild: Teradata baut BI von Telenor Hungary aus
Teradata baut BI von Telenor Hungary aus
… Hungary Telenor Hungary ist ein führender Mobilfunkanbieter und Teil der Telenor-Gruppe. Das Unternehmen wurde im Jahr 1994 unter dem Namen Pannon gegründet. Es ist heute ein führender Player in der mobilen Breitbandtechnologie und bietet seinen Kunden einfach zu bedienende, preiswerte und leistungsfähige Telefonie- und Datendienste für die Business-Kommunikation.
Bild: Erkannt, ersetzt, vernichtet ?Bild: Erkannt, ersetzt, vernichtet ?
Erkannt, ersetzt, vernichtet ?
Die Möglichkeiten und Probleme der Nutzung von archäologischen Befunden als touristische Standortfaktoren für Städte- und Regionen: Über den „Standortfaktor Kultur“ können Städte und Regionen ein eigenständiges Image entwickeln. Doch oftmals fehlen Methoden und Konzepte, gerade was einen Kulturtourismus auf Basis von kulturellen Hinterlassenschaften …
Sie lesen gerade: Breitbandtechnologie wichtiger Standortfaktor