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IABG eröffnet Geodaten-Factory in Dresden

23.11.200710:35 UhrEnergie & Umwelt
Bild: IABG eröffnet Geodaten-Factory in Dresden
Schlüsselübergabe: Johann Sehner (Niederlasssungsleiter Geodaten-Factory, links) und Prof. Dr. Schwarz (Vorsitzender Geschäftsführer der IABG, rechts)
Schlüsselübergabe: Johann Sehner (Niederlasssungsleiter Geodaten-Factory, links) und Prof. Dr. Schwarz (Vorsitzender Geschäftsführer der IABG, rechts)

(openPR) Dresden/Ottobrunn, 22.11.2007. Die IABG eröffnet heute ihre neue Geodaten-Factory in Dresden. Das sächsische Wirtschaftsministerium hebt in einem Grußwort besonders das Engagement des Technologieunternehmens in den neuen Bundesländern hervor, das in seiner Niederlassung in Dresden jetzt über 50 Arbeitsplätze neu geschaffen hat. „Damit markiert die IABG einen weiteren Meilenstein ihrer mehr als 15-jährigen erfolgreichen Entwicklung im Freistaat Sachsen. Durch die Geodaten-Factory erhält der noch junge Technologiebereich der Geoinformatik in Sachsen weiteren Aufwind“, würdigt der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk das neue Projekt des Unternehmens in Dresden.



Die Etablierung der Geodaten-Factory der IABG in Dresden wurde möglich im Rahmen eines Großauftrags, den die IABG zusammen mit ihren Partnern GAF AG (München) und Infoterra GmbH (Friedrichshafen) gewonnen hat. In einer Bietergemeinschaft konnte sich die Arge VEHA („Arbeitsgemeinschaft Vektordatenerfassung Hohe Auflösung“) für die Aufbereitung weltweiter Geodaten für die Bundeswehr erfolgreich gegen die Konkurrenz durchsetzen.

Hinsichtlich der Verfügbarkeit verlässlicher und hochgenauer Geodaten ist die Bundeswehr mit ihrem inzwischen stark erweiterten Einsatzraum zunehmend auf hochwertige Dienstleistungspartner angewiesen. „Satellitenbilder alleine reichen nicht aus, um unsere Truppen im Auslandseinsatz mit den für den Auftrag und den Selbstschutz nötigen Informationen zu versorgen. Um die Satellitenfotos in Geoinformationssystemen optimal nutzen zu können, müssen diese vektorisiert und attributisiert werden. Den Vektordaten werden Eigenschaften zugeordnet wie z.B. Klima, Bewuchs, Befahrbarkeit des Geländes, Gebäudenutzung etc.“, erläutert Dr. Jörg Schäfer, der als Abteilungsleiter in der IABG das Sachgebiet „Geodaten“ verantwortet. Die Hauptinformationsquelle für die Erfassung der Vektordaten sind derzeit Satellitenbilder mit einer Bodenauflösung von 2,5 m (SPOT) bzw. 1 m (IKONOS). Zusätzlich zu den Satellitenbildern werden topographische Karten, Stadtpläne und sonstige Karten in analoger und digitaler Form für die Erfassung genutzt.

Deutschland beteiligt sich als sogenannter „Lead Participant“ an einer internationalen Gemeinschaftsproduktion zur Herstel¬lung von Vektordaten hoher Auflösung (vergleichbar Maßstab 1:50.000), dem Multinational Geospatial Co-Production Program (MGCP). Das bedeutet, dass Deutschland innerhalb von 5 Jahren Vektordaten einer Fläche von etwa 2 Millionen Quadratkilometern außerhalb des eigenen Territoriums produzieren wird. Im Gegenzug erhält Deutschland Zugriff auf alle im Rahmen des MGCP-Projekts erstellten Daten - ein wesentliches Argument für die Bereitstellung entsprechender Haushaltsmittel.

Die IABG, langjähriger Vertragspartner der Bundeswehr, sieht dieses anspruchsvolle Projekt als tragendes Fundament für eine Ausweitung des Geschäftsfelds auch über den militärischen Bereich hinaus.

„Durch die Akquisition dieses wichtigen Projekts“, so Prof. Dr. Rudolf Schwarz, Geschäftsführer der IABG, „haben wir günstige Voraussetzungen geschaffen, um uns in Zukunft im Markt der Verarbeitung satellitengestützter Geodaten erfolgreich zu positionieren.“

Ihre Ansprechpartnerin:

Monika Amler
Leiterin Unternehmenskommunikation
Tel. +49 89 6088-2030
Mobil: +49 171 7 35 95 65
Fax +49 89 6088-4000
E-Mail
http://www.iabg.de

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