(openPR) Nürnberg - November 2007. „Wir wollen behinderten Menschen bessere Entwicklungschancen bieten und ihnen selbstbestimmtes und integratives Spielen mit Nichtbehinderten ermöglichen. Deshalb haben wir GENESIS entwickelt“, sagt Helmut Herold, Professor an der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg und verantwortlich für das Projekt GENESIS. Dahinter verbirgt sich eine neue Sammlung von Lern-, Geschicklichkeits-, Strategie- und Gesellschaftsspielen, die auf jedem Standard-PC funktionieren. Sie sind einfach zu bedienen und können von geistig und körperlich schwer behinderten Kindern genutzt werden. Mit GENESIS können Eltern, Betreuer und Therapeuten die Spiele an individuelle Bedürfnisse anpassen sowie neue Übungen und Tests selbst gestalten.
Das Ziel der ersten in GENESIS integrierten Spiele wie Mühle, Sudoku oder Türme von Hanoi ist es, Behinderte spielerisch zu fördern. Sie können damit Konzentration, Koordination und Wahrnehmung verbessern sowie Gefühle ausleben und Frustrationstoleranz üben. Das Projekt wurde an der Fakultät Elektrotechnik, Feinwerktechnik und Informationstechnik (efi) der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg sowie am Centrum für interdisziplinäre Gesundheitsförderung (CIG) entwickelt.
An GENESIS sind Medientechniker, Software- und Hardware-Entwickler sowie Pädagogen, Therapeuten, Psychologen und Eltern beteiligt. Das Projekt koordinieren Prof. Dr. Helmut Herold, Prof. Dr. Rudolf Lindner-Mieves, Dipl.-Ing. Wolfgang Bergmann und Xaver Spick. Details und Hintergründe gibt es online unter www.efi.fh-nuernberg.de/genesis.
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Pressekontakt:
Sonja Schmid
Journalistenakademie Dr. Hooffacker & Partner
Projekt GENESIS
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Die Fakultät für Elektrotechnik, Feinwerktechnik und Informationstechnik (efi) an der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg
Die Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg vermittelt praxisbezogene Lehre und Forschung durch ein umfangreiches Studienangebot. Zwölf Fakultäten in vier Ausbildungsrichtungen bieten Bachelor- und Master- sowie weiterbildende Studiengänge an. Mit mehr als 8.500 Studierenden, rund 250 Professoren und ebenso vielen Lehrbeauftragten ist sie die größte Hochschule für angewandte Wissenschaften in der Metropolregion Nürnberg, die zweitgrößte in Bayern und eine der größten bundesweit.
An der Fakultät für Elektrotechnik, Feinwerktechnik und Informationstechnik (efi) unterrichten 42 Professoren und über 100 Lehrbeauftragte aus der Praxis. Die direkte Umsetzung der im Studium vermittelten Inhalte wird an der Fakultät efi groß geschrieben: Modern eingerichtete Labors ermöglichen praxisgerechtes Lernen und eine enge Zusammenarbeit mit Unternehmen in der Region. Technologietransfer, zahlreiche Kontakte zu ausländischen Hochschulen, praktische Studiensemester und auch im Ausland durchführbare Abschlussarbeiten weiten den Blick der Studierenden für die Möglichkeiten einer umweltbewussten Anwendung moderner Technik.













