(openPR) Berlin. Anlässlich des Verbandstages des Genossenschaftsverbandes Norddeutschland unterstreicht DGRV-Präsident Manfred Nüssel die wirtschaftliche Bedeutung der genossenschaftlichen Unternehmen im deutschen Mittelstand. Mit insgesamt 20,1 Millionen Mitgliedern ist der genossenschaftliche Verbund nach wie vor die mit Abstand mitgliederstärkste Wirtschaftsorganisation in Deutschland. Fast jeder vierte Bundesbürger besitzt Anteile an einem genossenschaftlichen Unternehmen. Zum Vergleich: Es gibt viermal mehr Genossenschaftsmitglieder als Aktionäre. Damit sind Genossenschaftsanteile die am weitesten verbreitete Beteiligungsform der Bevölkerung am volkswirtschaftlichen Produktivkapital. Mit rund 767.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die deutsche Genossenschaftsorganisation zudem einer der wichtigsten Arbeitgeber in Deutschland. Weit über 36.000 junge Menschen haben in den unterschiedlichsten Ausbildungsberufen eine Lehrstelle bei einem Unternehmen des Genossenschaftsverbundes gefunden.
Angesichts der volkswirtschaftlichen Bedeutung der Genossenschaften weist Nüssel auch auf bürokratische Belastungen für den kooperierenden Mittelstand hin. Insbesondere ist die Einführung der „IFRS für KMU“, wie sie vom International Accounting Standards Board (IASB) in London vorgeschlagen wird, abzulehnen. Diese Standards führen bei mittelständischen Unternehmen zu einem enormen Bilanzierungsaufwand.
„Deutschland braucht einen starken Mittelstand“, so Nüssel. „Er ist das Herz unserer sozialen Marktwirtschaft. Und die Genossenschaften bilden das Netzwerk, in dem mittelständische Unternehmen dauerhaft erfolgreich zusammenarbeiten und im Wettbewerb bestehen.“
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