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Schleupen zur Umsetzung GeLi-Gas: Aus den Erfahrungen mit GPKE lernen

19.11.200708:39 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Betreiber von Gasnetzen sollten sich frühzeitig auf die Einführung der GeLi Gas (Geschäftsprozesse Lieferantenwechsel Gas) vorbereiten. Die Schleupen AG empfiehlt dabei, aus den Erfahrungen der Einführung der GPKE (Geschäftsprozesse zur Kundenbelieferung mit Elektrizität) zu lernen, um rechtzeitig Startprobleme am 1.8.2008 zu vermeiden. „Wie sich bei der GPKE-Einführung gezeigt hat, wurden bei den Datenformaten für den elektronischen Datenaustausch beispielsweise zunächst häufig fehlerhafte Daten oder sogar die falschen Formatversionen versandt, was zu erheblichen Mehraufwänden für die dadurch notwendig werdende manuelle Bearbeitung geführt hat“, beschreibt Bernhard Mildebrath, verantwortlich für das Produktmanagement der Schleupen AG. Deswegen sollten die Mitarbeiter der Marktteilnehmer nicht nur in Richtung „Marktmodell, Entflechtung und Regulierung“ intensiv geschult werden, sondern auch hinsichtlich der organisatorischen Umsetzung im Unternehmen und schlussendlich auch in der Handhabung der eingesetzten Softwarelösungen. Insgesamt erwartet die Schleupen AG, dass die Umsetzung von GeLi erheblich glatter gehen kann als bei GPKE, da die für die Softwareentwicklung wichtigen Details sehr viel frühzeitiger geklärt werden können, als bei GPKE.



Eine erste Analyse der GeLi-Beschlüsse zeigt, dass die Beschlusskammer 7 ernsthaft versucht hat, die Konvergenz beider Sparten (Gas und Strom) hinsichtlich anzuwendender Prozesse und Kommunikationsverfahren voranzutreiben. Abweichungen zwischen GPKE und GeLi wurden zudem akribisch begründet. Damit haben Anwender und Softwarehersteller nun eine Grundlage, sich differenziert auf die Anwendung des Beschlusses vorzubereiten sowie die Fachanalysen und Realisierungskonzepte zur Softwareentwicklung aufzusetzen. „Wir begrüßen, dass der BGW schon Anfang Oktober 2007 den „Ad hoc-Arbeitskreis ‚Marktschnittstellen Gas’“ einberufen hat, in dem die bisher erarbeiteten und beim DVGW veröffentlichten Datenformate und Codes für die Abwicklung des Netzzugangsmodells Gas behandelt werden sollen“, so Mildebrath. Damit könnten die Lücken und Widersprüche in der Anlage zum Beschluss hoffentlich rechtzeitig für eine fristgerechte Softwareentwicklung ausgeräumt werden.

Die Schulung und Vorbereitung auf die fachlichen Inhalte von GeLi sollte seitens der Marktteilnehmer vor dem Hintergrund der Erfahrung mit GPKE rechtzeitig und umfassend geplant werden. Trotz der vielfältigen Schulungsangebote unterschiedlichster Anbieter konnte auch nach Inbetriebnahme von GPKE beobachtet werden, dass fehlende Kenntnisse des Marktmodells, der daraus resultierenden Prozesse und der damit verbundenen Marktkommunikation eine der wesentlichen Ursachen für die noch nicht reibungslos verlaufende Anwendung von GPKE sind.

Darüber hinaus erzeugte vor allem eine fehlerhafte Marktkommunikation durch Anwendung falscher Nachrichtenformate – und beispielsweise auch die falsche, nämlich häufig manuelle statt maschinelle Reaktion darauf – einen erheblichen Mehraufwand in der täglichen Sachbearbeitung seit Einführung von GPKE. Auch dies muss beachtet werden, um bessere Voraussetzungen bei der Einführung von GeLi zu schaffen.

Selbstverständlich sind deshalb in der jeweiligen Organisation bzw. vom Projekt der GeLi Umsetzung betroffenen Fachabteilung bei den Marktteilnehmern auch Vorkehrungen zu treffen, damit während der kritischen Zeiträume für das Projekt im Jahre 2008 die Personalverfügbarkeit gesichert ist. Vor allem angesprochen sind dabei also die Unternehmensbereiche Netz, Vertrieb, Rechnungswesen, Datenverarbeitung und Regulierungsmanagement. So lässt sich vermeiden, was sich in verschiedenen GPKE-Projekten in 2007 als hinderlich erwies; nicht alle Betroffenen konnten rechtzeitig beteiligt werden.

Schleupen AG - Martina Nawrocki
Albert-Einstein-Str. 7 - 31515 Wunstorf
Tel. 05031 9631 1410 - Fax: 05031 9631 1993
E-Mail - http://www.schleupen.de

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