(openPR) Das Institut für Medienverantwortung richtet seit 2006, also in diesem Jahr zum zweiten Mal, an alle Medien den Appell, eine bundesweite Woche der Medientransparenz einzurichten. Ziel dieser Initiative ist es, dass während einer Woche im Jahr, in selbst gewählten Medienberichten, eine kurze Info vorgeschaltet wird, wie der jeweilige Beitrag zustande gekommen ist, warum er ausgewählt wurde, warum wurde ihm welches Bild zugeordnet usw.
Dies sollte in allen Medien möglich gemacht werden. Es hat den lohnenden Effekt, dass für das Medienpublikum, dem Leser, dem Zuschauer, das Geschehen hinter den Medienprodukten durchschaubarer wird, nämlich dass hinter den Berichten Menschen stehen. Der kurze Zusatz soll Informationen über Agentur¬wege, Bildarchive, redaktionelle Arbeitsprozesse uvm. enthalten. Dieser aktive Beitrag der Medien dient dazu, dass Medien wieder mehr als interaktive Teilnehmer am öffentlichen Diskurs wahrgenommen werden und nicht als verschworene Blackbox. Die eigene Handlungskompetenz eines Mediennutzers erhöht sich, wenn er sich als aktiven Teil eines Diskurses begreift und wirkt dem häufigen Ohnmachtsempfinden entgegen. Außerdem ist mit der Initiative der Medientransparenz auch ein Qualitätsstandard von Medienseite deutlich zu machen.
Das IMV ruft auch in diesem Jahr alle Medien zum Mitmachen auf. Die Resonanz im vergangenen Jahr war zaghaft. Ziel ist es, dass sich der Kreis der beteiligten Medien von Jahr zu Jahr ausweitet. Der genaue Termin der diesjährigen Medienpädagogischen Woche wird die 46. KW sein – also vom 12. bis 18. November 2007. In dieser Woche richtet das IMV zusammen mit Kooperations¬partnern in Erlangen eine Woche mit medienpädagogischen Veranstaltungen aus – 2007 zum Thema Medienmanipulation. Weitere gewünschte Themen können als Vorschläge eingereicht werden. Die bundesweite Woche wird den Titel Eine Woche Transparenz tragen und alle sind aufgefordert, sich hieran zu beteiligen. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.medienverantwortung.de .
Über jede Art von Unterstützung für die Kampagne freuen wir uns. Sie können das Projekt sowohl durch Ankündigungen als auch finanziell fördern, um dem Anliegen zur Resonanzsteigerung zu verhelfen sowie das IMV bei der Projektarbeit zu unterstützen.
Institut für Medienverantwortung
Goethestraße 6
91052 Erlangen







