(openPR) Ibiza übt auf viele Besucher eine betörende Faszination aus. Die Insel gilt vielen als Naturparadies, als magischer und geheimnisvoller Ort mit besonderer künstlerischer und esoterischer Inspiration. Massentourismus, Umweltzerstörung und ungebremstes Wachstumsdenken haben die Insel der karthagischen Göttin Tanit in den letzten Jahren jedoch stark verändert.
In neunundzwanzig Beiträgen zeichnen die Autorinnen und Autoren dieses Buches – alles ausgewiesene einheimische und ausländische Inselkenner (Schriftsteller, Journalisten, Wissenschaftler, Künstler) – ein facettenreiches Gesamtbild von Ibiza als einem Paradies im Wandel, einer Insel zwischen Traum und Trauma, zwischen Tradition und Moderne. Ausführlich dargestellt werden Ibizas landschaftliche Schönheit, die bis in die Zeit der Phönizier zurückreichende Historie der Insel sowie die vielfältige und interessante kulturgeschichtliche Entwicklung Ibizas und seiner Nachbarinsel Formentera.
Ungeschminkte Kritik üben die Beiträge aber auch an den negativen Auswirkungen einer nur noch am Profit orientierten Inselpolitik. Durch die Warnung vor einem Ausverkauf der Insel und der damit einhergehenden Zerstörung einer alten Kultur wird das Buch zu einer besonderen Liebeserklärung jenseits aller weitverbreiteter Klischees von Ibiza als Hippie- und Partyinsel. Als hintergründiges Reisebuch der anderen Art ist Goodbye Tanit? ein Muss für alle wahren Freunde Ibizas.
Wiltrud Schwetje (Hg.)
Goodbye Tanit?
Ibiza – Zwischen Traum und Trauma
Vorwort von Dietmar Schönherr
430 Seiten · Webguide · Bibliografie · Karte
13,5 x 21 cm · Gebunden
€ 26,00 (D) · € 26,80 (A) · SFr 46,00
ISBN 978-3-930378-72-2
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Der Heidelberger Palmyra Verlag wurde 1989 gegründet. Unter dem Motto Von Arafat bis Zappa bestimmen zwei Schwerpunkte das Verlags-programm. Dies sind zum einen politische Sachbücher zum Nahen Osten (Israel-Palästina-Konflikt) und zur arabisch-islamischen Welt. Die Komplexität dieser Region soll durch die Vermittlung von politischen, historischen und kulturellen Hintergrundinformationen transparenter gemacht werden. Bestimmt wird die verlegerische Tätigkeit zudem von der Notwendigkeit eines Dialogs zwischen Israelis und Palästinensern sowie zwischen dem Westen und der arabisch-islamischen Welt. Im Nahostprogramm von Palmyra sind u.a. Bücher erschienen von Uri Avnery, Amnon Kapeliuk, Rafik Schami, Mahmoud Darwisch, Edward W. Said und Mohammed Arkoun.













