openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Einheitlicher Bildungsplan für ganz Österreich gefordert

09.11.200701:04 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Raphaela Keller, Steuergruppenmitglied der Plattform EduCare und Obfrau der Berufsgruppe von Kindergarten- und HortpädagogInnen Wiens (BKHW) sowie Sprecherin des Dachverbandes der Berufsgruppen der KindergartenpädagogInnen (ÖDKH) zeigt sich erfreut über die derzeitige Linie der Bundesregierung, Eltern mit Kindern sowie Kindergarteneinrichtungen verstärkt zu fördern, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass bei diesem gesellschaftspolitischen Schwerpunkt einiges zu beachten sei.



Dass die Sprachförderung auch aus politischer Sicht im Kindergarten angesiedelt wird, ist durch den im Kindergarten schon seit jeher erprobten und praktizierten gesicherten Dreiklang aus Bildung, Erziehung und früher Förderung ideal.

Bundesregierung, Parlament und Institutionen - wie die Pädagogischen Hochschulen - sollten vor allem auch in den Belangen der Sprachstandsfeststellung und vorschulischen Sprachförderung - eng mit den SpezialistInnen der Frühpädagogik kooperieren, um optimale Regelungen/Curricula für alle Beteiligten zu gewährleisten. Die Plattform EduCare steht dafür mit ihrer Kompetenz und ihrem Netzwerk gerne zur Verfügung.

"Der Ausbau der Kindergartenplätze für unter 3-Jährige ist wichtig, da spätestens mit der neuen Kindergeldregelung der Bedarf an außerfamiliären Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für unter 3-Jährige steigen wird. Bei all der Notwendigkeit von Quantität ist es besonders wichtig, auf die entsprechende Qualität zu achten!", betont Keller.

Elementare und außerschulische Bildungseinrichtungen erfordern Standards

PädagogInnen-Kind-Schlüssel, Kinderanzahl, Gruppengröße, Bewegungsräume drinnen und draußen, Vor- und Nachbereitungszeit, Personalerfordernisse und Mindestkriterien der Ausstattung gehören zu den pädagogischen Strukturbedingungen, die ein bundeseinheitlicher Mindeststandard bezüglich der Qualität vorgeben soll (auch für Kinder mit besonderen Bedürfnissen).

'In Kinderkrippen, Kindergärten, Horten, Kinderbetreuungsgruppen, bei Tagesmüttern/-vätern oder selbstverwalteten/elternverwalteten Kindergruppen muss es eine Selbstverständlichkeit sein, dass die Kinder für ihre Entwicklung genügend Raum, Zeit und höchste Qualität in der pädagogischen Bildung und Begleitung zur Verfügung gestellt bekommen", so Keller.
Die Plattform EduCare hat den EntscheidungsträgerInnen für alle genannten Kriterien detaillierte Vorschläge in den 'Grundlagen für ein Bundesrahmengesetz zur Qualitätssicherung in elementaren und außerschulischen Bildungseinrichtungen' unterbreitet.

'Kinder brauchen für Ihre Entwicklung viel an Raum und Zeit!', stellt Keller fest. Österreichweite Mindeststandards für die Größe der Gruppenräume sind ebenso unverzichtbar wie Mindeststandards für die Öffnungszeiten: elementare und außerschulische Bildungseinrichtungen sollen Öffnungszeiten haben, die dem Bedarf ganztägig erwerbstätiger Eltern entsprechen! Dabei müssen die entwicklungs- und altersbedingten Bedürfnisse der Kinder vorrangig die Gestaltung der Einrichtungen bestimmen: also Förderung im kindlich-überschaubaren Umfeld bieten.

Auch die Verbesserung der Ausbildung der KindergartenpädagogInnen - im Speziellen auch im frühkindlichen Bereich - ist unbedingt notwendig. "Die Plattform EduCare fordert schon seit Langem die Anhebung der Ausbildung zur KindergartenpädagogInnen auf Hochschul- oder Universitätsebene", hebt Keller hervor. Bis dahin sollten zumindest bundeseinheitliche Weiterbildungsmaßnahmen für KindergartenpädagogInnen durch die Pädagogischen Hochschulen angeboten werden.

Um die Qualität im Kindergarten zu sichern, bedarf es der Entwicklung eines Bildungsplans auch für unter 3-Jährige, wobei Wien eine VorreiterInnenrolle übernehmen könnte. Das Ziel muss aber ein einheitlicher Bildungsplan für ganz Österreich sein. "Ein Bundesrahmengesetz, das verbindliche Mindeststandards für ganz Österreich festlegt, ist für die Sicherung der Qualität in der Elementarpädagogik besonders wünschenswert", betont Keller.

"Damit Qualität und Quantität im Sinne unserer Kinder Hand in Hand gehen, bleibt noch viel zu tun", fasst Keller den Standpunkt der Plattform EduCare zusammen und bekräftigt: 'Die Plattform EduCare steht dafür mit ihrer Kompetenz und ihrem Netzwerk gerne zur Verfügung!"

Plattform EduCare
Raphaela Keller
Mitglied der Steuergruppe der Plattform EduCare
Telefon: +43 (699) 19220503
E-Mail: E-Mail

Web: http://www.Plattform-EduCare.org

Die Plattform EduCare ist eine Arbeitsgemeinschaft aus Vertreterinnen und Vertretern von Institutionen, Interessengemeinschaften und TrägerInnenorganisationen aus dem Bildungsbereich sowie von Pädagoginnen und Pädagogen.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 169911
 1442

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Einheitlicher Bildungsplan für ganz Österreich gefordert“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von PLATTFORM EDUCARE

Bild: Plattform EduCare unterstützt Gewerkschaftsforderung nach bundesweitem KollektivvertagBild: Plattform EduCare unterstützt Gewerkschaftsforderung nach bundesweitem Kollektivvertag
Plattform EduCare unterstützt Gewerkschaftsforderung nach bundesweitem Kollektivvertag
Die Gewerkschaft der Privatangestellten sowie die Gewerkschaft vida fordern einen österreichweit gültigen Kollektivvertrag für alle privaten Kinderbetreuungseinrichtungen (und österreichweite einheitliche Regelungen im öffentlichen Dienst?), um einheitliche Rahmenbedingungen und Bezahlung der Beschäftigten in Krippen, Kindergärten und Horte abzusichern. Die Bezahlung der in den Kindertagesstätten arbeitenden MitarbeiterInnen ist ein wichtiges, aber bei weitem nicht d a s wichtigste Thema: was nützt es den PädagogInnen, zwar einheitlich bezah…
EleMENtar - Männer in der pädagogischen Arbeit mit Kindern
EleMENtar - Männer in der pädagogischen Arbeit mit Kindern
Das österreichische Forschungsprojekt „Elementar“ hat in den Jahren 2008-2010 die Situation männlicher Pädagogen im Elementarbereich umfassend untersucht. Die vielfältigen Ergebnisse betonen die Chancen, die mit einer Beteiligung von Männern verbunden sind, fordern aber auch zu einer kritischen und differenzierten Auseinandersetzung mit der Genderthematik im Elementarbereich auf. Aufbauend auf einem umfangreichen Überblick über den aktuellen Forschungsstand wurden sowohl Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende als auch in der Praxis tät…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Investitionen in die Bildung sind Investitionen in die ZukunftBild: Investitionen in die Bildung sind Investitionen in die Zukunft
Investitionen in die Bildung sind Investitionen in die Zukunft
… quantitativen Ausbau der Kindergärten sieht Riha auch als Chance die Qualität der Betreuung und der Ausbildung des Personals zu steigern. Bundeseinheitlicher Bildungsplan gefordert Zu diesem Zweck fordert sie die Einführung eines einheitlichen Bildungsplanes für alle vorschulischen Betreuungseinrichtungen: "Quantität braucht Qualität. Der bedarfsgerechte …
Bild: Bildung ist Chefsache. Und zwar jetzt!Bild: Bildung ist Chefsache. Und zwar jetzt!
Bildung ist Chefsache. Und zwar jetzt!
… auf die Lern- und Leistungsfähigkeit der Kinder und für deren spätere Lebensperspektiven ist wissenschaftlich längst hinreichend bewiesen. Mit dem verpflichtenden Kindergartenjahr und einem Bildungsplan für die Kindergärten hat diese Regierung einen Meilenstein gesetzt! - Das ist aber nicht genug! Die Rahmenbedingungen in den Kindergärten sind weit von …
Gemeinsam Lernen von 0 bis 18 Jahren
Gemeinsam Lernen von 0 bis 18 Jahren
… Waldorfschulen seit ihrer Gründung vor nahezu 90 Jahren erfolgreich die Gemeinschaftsschule bis Klasse 12. Ein Kind lernt mit allen Sinnen. Ein durchgängiger, einheitlicher Bildungsplan vom Kleinkind über das Kindergartenkind zum Schulkind kennzeichnet den waldorfpädagogischen Weg. Deshalb treten Kindergarten und Schule auf der didacta-Sonderschaufläche …
Bild: BildungsMakler24.de | Deutschland braucht einen BildungsmaklerBild: BildungsMakler24.de | Deutschland braucht einen Bildungsmakler
BildungsMakler24.de | Deutschland braucht einen Bildungsmakler
… die ihrer Kinder oder Enkelkinder nehmen deshalb stetig zu. Doch es fehlt der direkte Ansprechpartner vor Ort für die teilweise langfristige und erfolgreiche Bildungsplanung. Als Ansprechpartner wird in naher Zukunft der Bildungsmakler fungieren. Der Bildungsmakler wird sich als 4. Makler, neben Finanz-, Versicherungs- und Immobilienmakler in Deutschland …
Bild: Plattform EduCare fordert: in Bildung und Forschung investierenBild: Plattform EduCare fordert: in Bildung und Forschung investieren
Plattform EduCare fordert: in Bildung und Forschung investieren
… Betreuungsplatz beinhaltet; • einen verbindlichen Bildungsrahmenplan auf Grundlage des bisherigen Bildungtsrahmenplanes, der – adaptiert - für ganz Österreich als Bildungsplan mit Bildungs-/Betreuungs-/Erziehungszielen verabschiedet werden muss; • zeitgemäße Ausbildung von PädagogInnen für den Elementarbereich auf tertiärem Niveau, gemeinsam mit den …
Bild: Österreich hat einen bundesweit gültigen BildungsRahmenPlan für elementarpädagogische Einrichtungen.Bild: Österreich hat einen bundesweit gültigen BildungsRahmenPlan für elementarpädagogische Einrichtungen.
Österreich hat einen bundesweit gültigen BildungsRahmenPlan für elementarpädagogische Einrichtungen.
… betroffen. Für Kinder aus benachteiligten Familien ist diese aber besonderes gravierend. In einem ausreichend dotierten Elementarbereich könnten die PädagogInnen den Rahmen-Bildungsplan umsetzten und damit präventiv und ausgleichend wirken. Der Bund muss die Verantwortung für die frühkindlichen Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsleistungen übernehmen. …
Bild: Österreichische Staatssekretärin Marek kündigt Bildungsplan für 5jährige anBild: Österreichische Staatssekretärin Marek kündigt Bildungsplan für 5jährige an
Österreichische Staatssekretärin Marek kündigt Bildungsplan für 5jährige an
… ExpertInnen aus Wissenschaft, Trägern, Berufsvereinigungen sowie aus Praxis, Ausbildung und Fortbildung aus dem elementaren Bildungsbereich Österreichs bekunden massive Vorbehalte gegen einen eigenen Bildungsplan für 5-jährige: Es gibt seit einem Jahr einen BildungsRahmenPlan für Kindergärten! Im Auftrag des BM:UKK erarbeitete das Charlotte Bühler Institut - …
Österreichs Parlamentsparteien einig - Elementarpädagogik umfassend reformieren
Österreichs Parlamentsparteien einig - Elementarpädagogik umfassend reformieren
… aus, lediglich die ÖVP hinterfragt die Notwendigkeit eines gesetzlichen Anspruches, betont aber die Notwendigkeit des„bedarfsorienten Ausbaus“. Verbindliche Mindeststandards, einheitlicher Bildungsplan. Über verbindliche Mindesstandards und einen einheitlichen Bildungsplan, in denen auch die Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungsziele für unter 3jährige …
Jugendorganisationen werben für Vielfalt an Schulen
Jugendorganisationen werben für Vielfalt an Schulen
+++ Bildungsplan 2015 für mehr Vielfalt: "Wir stehen dazu" +++ Bündnis aus Jungen Liberalen (JuLis), Jungsozialisten (Jusos), Landesschülerbeirat (LSBR), Jugend gegen AIDS (JGA) +++ "Um das Klassenzimmer zu einem Ort der Toleranz und Aufklärung zu machen, brauchen die Schulen starke Stimmen, die offen und ehrlich für Vielfalt werben." In der Öffentlichkeit …
10 Jahre KidSmart Förderprogramm: „Mit der Maus kenn' ich mich aus“
10 Jahre KidSmart Förderprogramm: „Mit der Maus kenn' ich mich aus“
… die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Stadt Wien. "Unsere Aufgabe im Kindergarten ist es, die Kompetenzen der Kinder zu fördern und stärken. Als Grundlage dient der Wiener Bildungsplan. Mit dem KidSmart, der sich bei den Kindern großer Beliebtheit erfreut, haben sich für die Pädagoginnen die Methoden und Medien erweitert", sagt Gabriele Zeller, Leiterin …
Sie lesen gerade: Einheitlicher Bildungsplan für ganz Österreich gefordert