(openPR) Aachen, im November 2007. Die M.E. SCHUPP Industriekeramik GmbH & Co. KG startet am Heimatstandort in Aachen mit der integrierten (vom Pulver bis zum fertigen Heizelement) Produktion von elektrischen Heizelementen aus Molybdändisilizid (MoSi2) für Thermische Prozessanlagen. Damit produziert der Anbieter von Hochtemperatur-Komponenten für den Bereich von 1.250°C bis 1.900°C als derzeit einziges Unternehmen in Deutschland und als zweites in ganz Europa Heizelemente aus diesem Material. Sie werden unter dem Markennamen MolyCom(r)-Ultra und MolyCom(r)-Hyper eingesetzt in Industrie- und Laboröfen mit Betriebstemperaturen bis zu 1.800°C in den Branchenindustrien Keramik und Pulvermetallurgie, Glas, Dental, Silicium-Wafer, Halbleiter, Schmuck, Metallurgie und FDP (LCD).
Mit dem Produktionsstandort Aachen bietet M.E. SCHUPP in Europa eine zweite Quelle für MoSi2-Heizelemente. Als "Made-in-Germany-Produkte" garantieren sie eine kontinuierlich hohe Qualität, die sich bei elektrischen Heizelementen an Kriterien wie einem konstantem elektrischen Widerstand, einer homogenen Betriebstemperatur, hoher Temperaturwechselbeständigkeit und langer Lebensdauer bemisst. Die Produktion gemäß den etablierten Industriestandards erlaubt den Einsatz von neuen und alten Elementen nebeneinander sowie den gleichzeitigen Betrieb von MolyCom®-Ultra, MolyCom®-Hyper und Heizelementen anderer Hersteller.
MolyCom®-Ultra wird in allen Durchmessern von 3/6 mm bis 12/24 mm und in Längen von 150 mm bis über zwei Metern produziert. MolyCom®-Hyper im Durchmesser von 3/6 bis 6/12 mm. Die "Hot-Bending"-Technologie, die nur wenige Fertiger weltweit beherrschen, erlaubt auf Kundenwunsch die Realisierung komplexer Heizelement-Geometrien kombiniert mit einer hohen Produktionseffektivität.
Die Produktion in Aachen startet auf der Basis von eigener, hochmoderner Technologie in einem 800 m² umfassenden Betriebsgelände (als Teil der 2.500 m² Gesamtfläche) auf einer der modernsten Fertigungsanlagen weltweit. Die Qualität überwacht und managt M.E. SCHUPP mit einem eigenen Messlabor und externen Prüfpartnern. Die Investitionen betragen 1,5 Mio. Euro. Für die nähere Zukunft ist auch der Einstieg in die Produktion von hochreinen Heizelementen aus Molybdändisilizid geplant. Diese Spezial-Heizelemente werden bereits seit 2006 mit Erfolg in Europa von M.E. SCHUPP exklusiv vertrieben.
Mit dem Start der MolyCom® - Produktion baut M.E. SCHUPP seine Position als weltweiter Spezial- Anbieter für Hochtemperaturtechnologie aus einer Hand weiter aus. Unternehmen der Anwenderindustrien Keramik und Pulvermetallurgie, Glas, Dental, Silicium-Wafer, Halbleiter, Schmuck, Metallurgie und FDP (LCD) erhalten hier die wesentlichen Bauteile, die sie für elektrisches Beheizen, thermisches Isolieren und Temperaturmessung by Ceramics sowie an Ing.-keramischen Betriebsmitteln für thermische Prozesse beim Sintern, Schmelzen und Wärmebehandeln benötigen. Mit einem sehr günstigen Preis/Leistungs-Verhältnis aller Produkte, umfassendem, sehr persönlichem Service, technischem und kommerziellem Know-How sowie mit einer reaktionsschnellen, flexiblen und effizienten Logistik inklusive Schnellliefergarantie spricht M.E. SCHUPP sowohl kleine und mittelständische Unternehmen als auch Konzerne an. Entsprechend qualifizierte Mitarbeiter aus zehn Nationen erarbeiten auf der Basis des Produktportfolios die jeweils optimale Lösung für den gegebenen Kundenbedarf. M.E. SCHUPP arbeitet in einem internationalen Netzwerk von Hochtemperatur-Unternehmen, deren Leistungen und Produkte sich ergänzen und die sich in Entwicklung und Marketing unterstützen.
Die M.E. SCHUPP-Marke MolyCom® fasst elektrische Heizelemente zusammen, die demnächst bis 1.800°C einsetzbar sind. Sie setzen sich aus Molybdändisilizid und anderen Werkstoff-Komponenten zusammen. Über 900°C bildet sich auf ihrer Heizleiteroberfläche eine dichte, dünne Quarzglas-Schicht. Sie schützt das MoSi2- Glühteil vor Oxidation. MolyCom® hat sich bereits als technisch gleichwertige, aber kostengünstigere Alternative zu den marktführenden Heizelement-Produkten auf MoSi2-Basis etabliert. Die Elemente gibt es in den Ausführungen MolyCom®-Ultra, die den Industriestandards 1.700°C und 1.800°Centspechen, und MolyCom®-Hyper 1.800°C, die aus hochreinen Werkstoffen bestehen. Für Anwendungen in der Glasindustrie komplettieren elektrische Heizpaneele und Rohre aus Aluminiumoxyd-Wolle unter dem Namen MolyTec bis 1.600°C das Portfolio. Ebenfalls erhältlich sind die notwendigen Anschlussmaterialien - etwa Keramikdoppelhalter oder Aluminium-Anschlussbänder mit Klemmen aus rostfreiem Material -, um die MolyCom® - Elemente im Ofen zu installieren.
Zurzeit erwirtschaftet M.E. SCHUPP mit MolyCom®-Produkten bereits etwa 20 % des Umsatzes, bis zum Jahr 2010 soll der Anteil auf 35 % von dann geplanten 12 Mio. Euro Gesamtumsatz steigen.
Mit der MolyCom®-Produktion kommt ein Stück Hochtechnologie zurück nach Deutschland. Seit über zwölf Jahren werden Molybdändsilizid-Heizelemente in Deutschland nicht mehr produziert. Die Anbieter von damals sind von Wettbewerbern aufgekauft worden, die die Fertigung dann aus Deutschland abgezogen haben.
Kundenkontakt:
M.E. SCHUPP Industriekeramik GmbH & Co KG
Michael E. SCHUPP
Managing Director
Neuhausstraße 4 - 10
52078 Aachen, Germany
Tel. +49 (0) 241 936 770
Fax +49 (0) 241 936 77 15
http://www.SCHUPP-ceramics.com




