(openPR) Deutsche Makler setzen verstärkt auf Kooperation
„Fast alle Kollegen haben mittlerweile erkannt, dass sie im Zweifel mit Zusammenarbeit weiter kommen als allein“, konstatiert Jürgen Michael Schick, Vizepräsident und Bundespressesprecher des Immobilienverbands Deutschland (IVD) in der neuen Ausgabe des RE/MAXjournals. Das Magazin für das RE/MAX-Netzwerk in Deutschland beschäftigt sich in seiner Herbst/Winter-Ausgabe schwerpunktmäßig mit dem Thema „Gemeinschaftsgeschäfte“.
Ein Makler liefert das Objekt, ein anderer Makler den Käufer, die Provisionssumme wird geteilt: Im RE/MAX-Netzwerk mit seinen weltweit über 120.000 Maklern ein ganz alltäglicher Vorgang. Beim Start in Deutschland vor zehn Jahren betrat RE/MAX mit diesem Geschäftsmodell allerdings erst einmal Neuland. Zwar gab es vereinzelt Makler, die Gemeinschaftsgeschäfte mit ihren Kollegen tätigten, doch „die Kultur der Team-Orientierung und Netzwerk-Bildung war bei uns lange Zeit weit weniger ausgeprägt als beispielsweise im angelsächsischen Raum“, so Schick. Mittlerweile haben die deutschen Makler aufgeholt. Gemeinschaftsgeschäfte erfreuen sich auch bei Nicht-RE/MAX-Mitgliedern zunehmender Beliebtheit. Immer mehr Makler schließen sich mit Kollegen zu Kooperationsgemeinschaften zusammen, in denen jeder über die Objekte des anderen informiert ist und jeder für jede Immobilie Interessenten sucht. Bei der Vielzahl an Kontakten, die so zustande kommen, ist der Käufer in der Regel schnell gefunden. „Für RE/MAX gehört die Vermittlung im Netzwerk zum Geschäftsprinzip. Sie funktioniert nicht nur innerhalb einer Stadt, sondern auch bei Transaktionen, die die Grenzen von Ländern oder sogar Kontinenten überschreiten“, erläutert Thomas Röthig, Regionaldirektor RE/MAX Bayern. Auf diese Weise lassen sich Immobilien am schnellsten vermitteln – ein klarer Vorteil, sowohl für den Makler als auch für den Kunden.
Röthig geht davon aus, dass dieser Vorteil in Zukunft zu einem kompletten Umbau des Immobilienmarkts in Deutschland führen wird: „Wenn wir unseren Kunden optimalen Service bieten wollen, führt auch in Deutschland langfristig kein Weg am Multiple-Listing-System vorbei“, erklärt er. Das bedeutet: Jeder Makler erhält mit seiner Zulassung Zugang zu einer zentralen Datenbank, in die alle Objekte eingegeben werden. Ergebnis ist ein riesiges Netzwerk, in dem Immobilie und Interessent spielend zusammenfinden. „In Nordamerika funktioniert heute die gesamte Branche nur noch auf dieser Basis“, so Röthig. Europa hinkt bislang hinterher. RE/MAX möchte auch weiter aktiv daran mitwirken, dass dieser Rückstand in Deutschland möglichst schnell aufgeholt wird. Derzeit arbeiten für das Netzwerk bundesweit über 550 Makler in mehr als 130 Büros – „und das nicht nur neben, sondern miteinander“, wie Röthig betont. Auch für Kooperationen mit Kollegen, die nicht dem Netzwerk angehören, sind RE/MAX-Makler natürlich jederzeit offen. „Denn der Umbau der Branche wird nur funktionieren, wenn alle an einem Strang ziehen.“













