(openPR) Maler- und Lackiererinnung München übernimmt Vorreiterrolle und bietet Mitgliedern in Kooperation mit ILS Professional Fernlehrgänge für mehr Allgemeinbildung und höhere Schulabschlüsse an
Deutsches Handwerk ist seit jeher ein Inbegriff für höchsten Standard. Doch viele Meister klagen zunehmend über den immer geringeren Bildungsstand ihrer Lehrlinge. Gleichzeitig zeigen Untersuchungen, dass die Wahrnehmung der Qualität einer handwerklichen Leistung seitens der Kunden nur zum Teil von der technischen Abwicklung beeinflusst wird: Kundenzufriedenheit wird wesentlich durch Auftreten und Kommunikationsfähigkeit geprägt. Auf diese weichen Faktoren hat wiederum Bildung einen großen Einfluss. Damit Deutsches Handwerk auch weiterhin für Qualität steht, setzt die Maler- und Lackiererinnung München auf eine Kooperation mit ILS Professional, dem Firmenservice von Deutschlands größter Fernschule. Ab Ende 2007 können Mitglieder der Innung ausgesuchte ILS-Fernlehrgänge zu besonders günstigen Konditionen absolvieren. Eine Ausweitung der Bildungsoffensive auf Bundesebene ist geplant.
Das deutsche Handwerk steht vor großen Herausforderungen: Die Öffnung des europäischen Marktes und die Do-it-yourself-Medienkampagnen sorgen für einen Konkurrenzdruck aus verschiedenen Richtungen. Viele Handwerker erzielen längst nicht mehr die Preise, die sie erzielen könnten, wenn der Wert ihrer Arbeit angemessen beurteilt würde. Um sich am Markt behaupten zu können, ist nicht mehr nur technisches Fachwissen gefragt, sondern auch die Fähigkeit, die eigene Arbeit kompetent darstellen zu können und den Kunden ein Gesprächspartner auf Augenhöhe zu sein.
Hier setzt die Bildungsoffensive der Maler- und Lackiererinnung München an: Die Kooperation mit ILS Professional ermöglicht Innungsmitgliedern ab November 2007, einen staatlich zugelassenen Fernlehrgang zu besonders günstigen Konditionen zu belegen. Im Fokus stehen dabei die Vorbereitungskurse auf staatliche Schulabschlüsse sowie gezielte Fortbildungen in Deutsch, Englisch oder Mathematik. „Wissen schafft Qualität – der Erfolg derjenigen Betriebe, deren Inhaber und Mitarbeiter nicht nur in fachlicher, sondern auch in allgemeinbildender Hinsicht umfassend geschult sind, zeigt dies“, so Dr. Jürgen Weber, Geschäftsführer der Maler- und Lackiererinnung München.
Die Methode Fernunterricht ist für Berufstätige im Handwerk optimal: Die Lernzeiten und das Lerntempo können dem persönlichen Arbeitsalltag angepasst werden – besonders wichtig im Malerhandwerk, da hier die Arbeitsauslastung meist saisonal stark schwankt. Davon profitieren sowohl die Mitarbeiter als auch die Arbeitgeber, die zu Zeiten der Spitzenbelastung nicht auf wertvolle Arbeitskräfte verzichten müssen. Eine besondere Chance stellt die Bildungsoffensive für Gesellen mit Migrationshintergrund dar: Sie können so fehlende Schulabschlüsse nachholen und Sprachkenntnisse vertiefen – Grundsteine für eine weitere berufliche Karriere.
Die Maler- und Lackiererinnung München hat mit ihren Partnerinnungen Oberland und Dachau nahezu 600 Mitglieder mit insgesamt 3.000 Beschäftigten und 600 Auszubildenden. „Unsere Mitglieder haben durch Gesellenbrief und Meistertitel bereits bewiesen, dass sie bildungsoffen sind“, so Uli Faßnacht, Obermeister der Innung und Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses beim Hauptverband für Farbe, Gestaltung, Bauschutz. „Durch eine Abrundung ihrer handwerklichen Kompetenz, etwa durch einen höheren Schulabschluss, wachsen die Chancen, gegenüber Kunden und weiteren Wirtschaftspartnern noch überzeugender aufzutreten.“ Für ILS Professional bestätigt die neue Kooperation mit der Münchener Innung einen Trend in der betriebsinternen Weiterbildung: „Wir bemerken schon seit längerem eine wachsende Nachfrage nach flexiblen Weiterbildungsangeboten seitens kleinerer Unternehmen“, erläutert Rainer Paetsch, Projektmanager von ILS Professional. „Fernlehrgänge sind für Qualifikationsmaßnahmen in mittelständischen Betrieben besonders geeignet, denn sie bieten zertifizierte Qualität und vor allem eine intensive individuelle Betreuung der Lernenden bei überschaubarem Arbeitsausfall und vergleichsweise geringen Kosten.“ Faßnacht geht davon aus, dass die Bildungsoffensive gut angenommen wird und betont: „Einer Ausweitung der Kooperation mit ILS Professional auf Landes- und Bundesebene steht nichts im Wege.“









