(openPR) Mit einem harterkämpften knappen 21 zu 19 Sieg beim starken TV Essen-Dellwig ist Ringer-Oberligist KSV Germania die Wiedergutmachung für den verpatzten Kampf der Vorwoche bei Jahn Marten gelungen. Damit bleiben die Krefelder weiter Tabellenführer in Deutschlands dritthöchster Ringerliga. Die zweite Mannschaft des KSV hat derweil in der Landesliga trotz einer 12 zu 27 Niederlage beim Tabellenführen Aachen-Walheim vorzeitig ihr großes Ziel Aufstiegsrunde erreicht, da auch die Verfolger Duisdorf und Euskirchen ihre Begegnungen verloren.
Essen machte es dem Krefelder Oberligisten nicht leicht, trat in stärkster Saisonbesetzung an und kämpfte – sogar wörtlich genommen - mit aller Verbissenheit. So hatte Claudio Ingrassia bereits nach der ersten Runde ein dickes Auge, eine Platzwunde an der Stirn und einen Biss im Finger, der zur Disqualifikation seines Gegners Sven Schmücker geführt hätte, wenn das der Kampfrichter gesehen hätte. So verlor Ingrassia gegen den ehemaligen Bundesligaringer arg ramponiert 0 zu 4.
Doch im Gegensatz zur Vorwoche, als sich im ersten Kampf Chris Tervort schwer verletzt hatte, ließ sich das Team diesmal nicht aus der Ruhe bringen. In engen, teils über die volle Distanz von fünf Runden geführten Kämpfen, hielten Alexander Wagner, Tim Wankum, Vitali Jeschke, Artur Schiller, Waldemar Schäfer, Tim Focken und der aus dem Landesligateam aufgerückte und erstmals in dieser Saison in der Oberliga ringende Bernhard Andres mit ihren Punkten die Begegnung vor dem letzten Kampf offen. Essen führte da 19 zu 18. Nun hing alles von Manfred Grothe ab, der aber keine Nerven zeigte und nach seinem ungefährdeten 3 . 0 Sieg in der 74 Kg-Freistil-Klasse gegen Hamed Nassery von seinen jubelnden Mannschaftskameraden in Empfang genommen wurde.
Mit nunmehr 16 zu 2 Punkten bleibt Krefeld vor dem punktgleichen AC Mülheim am Rhein Tabellenführer und hält sich die vor der Saison nie erhoffte Chance auf den Aufstieg in die zweite Liga weiter offen. Trainer Willi Pesch tritt allerdings auf die Euphoriebremse: „Noch liegen sieben schwere Kampftage vor uns. Kein Team wird uns mehr unterschätzen und am kommenden Freitag um 20 Uhr kommt mit dem Tabellenvierten AC Ückerath eine harte Nuss nach Krefeld, die wir nur mit voller Konzentration und ebenso großem Kampfgeist wie heute gezeigt knacken werden.“
In der Landesliga hatte die stark ersatzgeschwächte 2. Mannschaft der Krefelder gegen den Tabellenführer keine Chance. Lediglich Sanny Jansen, Markus Stockmann und Christian Fonger gewannen ihre Kämpfe. Dennoch ist das Team mit nun 10 zu 8 Punkten vom dritten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigt, vor dem letzten Kampftag nicht mehr zu verdrängen.
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