(openPR) Wieder wird eine neue Runde im Wettbewerb zwischen Spam-Versendern und Spam-Filtern eingeläutet. In den Filtern von antispameurope hat sich erstmals eine Spam-Email mit MP3-Anhang verfangen.
In der hochkomprimierten Audio-Datei wird für die Aktie eines Unternehmens geworben. Die 29 Sekunden lange Mitteilung ist wegen der hohen Kompression kaum verständlich. Da der Inhalt zudem in englischer Sprache vorgetragen wird, sind die Auswirkungen im deutschsprachigen Raum vermutlich zunächst begrenzt. Es ist aber wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch die erste deutsche MP3-Spam in Umlauf gebracht wird. Nach eigenen Statistiken von antispameurope enthielten im dritten Quartal 2007 93,2% aller Emails Spam, Viren oder sonstige sicherheitsgefährdende Inhalte – Tendenz weiter steigend.
Der hauptsächliche Schaden durch Spam entsteht ohnehin bereits dadurch, dass Spam überhaupt in Umlauf gebracht wird oder von Benutzern geöffnet wird. Die jährlichen Kosten für Unternehmen allein durch Arbeitsausfall und Abwehrmaßnahmen liegen nach verschiedenen Untersuchungen mittlerweile bei fünfhundert bis über eintausend Euro je Mitarbeiter.
Kunden von antispameurope sind geschützt. Unmittelbar nach Auftauchen der ersten MP3-Spam waren die Filter der neuen Bedrohung angepasst. Die MP3-Spamwelle kann kommen.







