(openPR) Klagenfurt, 15. Oktober 2007 - Einen roten Teppich, Lorbeerbäumchen, peppige Musik und geballte Frauenpower gab es beim „Come together“ des BfC Frauen Karriere Mentorings am 11. Oktober 2007 in der BKS Zentrale in Klagenfurt. Gründe zum Feiern gab es gleich doppelt: der eine war der Auftakt der dritten Runde des BfC Frauen Karriere Mentorings, der zweite war der erfolgreiche Abschluss des ersten Durchganges.
Bereits im Oktober 2006 fanden sich 30 Frauen im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung ein, um fortan ein Jahr lang miteinander und an sich selbst zu arbeiten. Ihre Ziele: Berufliche Weiterentwicklung und Karrierestrategien sowie –planung. Auch die nun startenden Frauen werden ein Jahr lang an ihrem beruflichen Fortkommen arbeiten. Im Frühjahr startete übrigens der derzeit laufende 2. Durchgang des BfC Frauen Karriere Mentorings. Ein vierter wird im Mai 2008 beginnen - interessierte Frauen können sich noch anmelden!
Nachhaltig zum Erfolg
„Mentoring ist eine nachhaltig wirkende Strategie zur Verbesserung der Karrierechancen von Frauen“, steht Gabi Schaunig, Landeshauptmann-Stellvertreterin und Frauenreferentin hinter dem BfC Frauen Karriere Mentoring. Bereits 2001 startete das Referat für Frauen und Gleichbehandlung die erste Mentoring-Initiative. Mit dem nun laufenden BfC Frauen Karriere Mentoring soll dieser Erfolg fortgesetzt werden. „Daher haben wir nun gemeinsam mit dem Business Frauen Center (BfC) das Frauen-Karriere-Mentoring 2006 neu gestartet. Eine Auslagerung war durch eine Zunahme von Frauenprojekten notwendig geworden“, erklärt Frauenbeauftragte Helga Grafschafter die Beweggründe für die Unterstützung des Mentorings.
Positive Bewertungen
Die Teilnehmerinnen der ersten abgeschlossenen Runde sind vom BfC über ihre Erfahrungen beim Mentoring befragt worden. Die Ergebnisse sowie persönlichen Eindrücke und Erfahrungen wurden nun in einem 32seitigen Tätigkeitsbericht zusammengefasst. Dieser wurde ebenfalls am 11. Oktober im Rahmen des „Come together“ präsentiert. Dabei trafen sich nicht nur die Mentorinnen und Mentees der dritten Runde zum ersten Mal, es wurde auch der erste Durchgang offiziell abgeschlossen. „Die Rückmeldungen der ersten Teilnehmerinnen waren überwältigend positiv. Die Frauen gaben mehrheitlich an, von der Teilnahme beruflich profitiert zu haben“, ist die Geschäftsführerin des BfC, Daniela Stein, sichtlich stolz auf die Ergebnisse des BfC Frauen Karriere Mentorings. Bei den Mentees wurde die Lust am Netzwerken geweckt, sie wechselten in einen besser bezahlten Job oder eine höhere Position, setzen verstärkt den Fokus auf sich selbst, lernten neue Sichtweisen kennen und bekamen neue Impulse für ihr privates und berufliches Leben. Aber nicht nur die Mentees profitieren vom Programm. Auch die Mentorinnen waren davon begeistert, ein Jahr lang junge Frauen begleiten und unterstützen zu können.
Mentoring allgemein
Der Begriff »Mentor« kommt aus der griechischen Mythologie: Odysseus bat seinen Freund Mentor, sich während seiner Abwesenheit als Erzieher, Berater und Förderer um seinen Sohn Telemach zu kümmern. »Mentor/in« wurde zu einem Synonym für einen allgemein geachteten und gebildeten Menschen, der für einen weniger erfahrenen, meist jüngeren Menschen als verantwortungsbewusste/r Berater/in fungiert.
Mentoring im heutigen Sinne bedeutet, dass eine lernwillige und entwicklungsbereite Person (Mentee) durch eine erfahrene Person (Mentorin) beruflich unterstützt und gefördert wird, z.B. durch Informationen, Ratschläge, Vermittlung von Kontakten.
Das BfC Frauen Karriere Mentoring im Detail
Das BfC Frauen Karriere Mentoring bietet Frauen berufliche Unterstützung in einer hierarchisch unabhängigen Beziehungsform. Eine erfahrene Managerin aus einem anderen Unternehmen stellt als Mentorin ihr Know-how einer jungen karriereorientierten Frau, der Mentee, für einen Zeitraum von einem Jahr zur Verfügung. Damit fördert das BfC Frauen Karriere Mentoring nicht nur erfolgsorientierte Frauen. Gleichzeitig ist das BfC Frauen Karriere Mentoring eine sinnvolle Maßnahme für Chancengleichheit.
Im Herbst 2006 startete das BfC Kärnten in Kooperation mit dem Referat für Frauen und Gleichbehandlung die erste Runde des BfC Frauen Karriere Mentorings. Von 45 Anmeldungen wurden anhand der persönlich formulierten Ziele und Herausforderungen 15 Mentees ausgewählt. Dazu wurden die 15 passenden Mentorinnen aus dem bereits bestehenden BfC-Mentorinnen-Pool ausgewählt, der gegenwärtig über 100 Kärntner Frauen in Führungsposition umfasst. Das BfC Kärnten kann nicht nur auf ein großes Frauen-Netzwerk zurückgreifen, sondern auch auf einen reichen Erfahrungsschatz hinsichtlich der Durchführung von Mentoring-Programmen. So beginnt demnächst die 5. Runde des BfC Cross Mentorings sowie die 2. Runde des Infineon Technikerinnen Mentorings. Der zweite Durchgang des BfC Frauen Karriere Mentorings begann im Mai 2007, die dritte Runde fängt im Herbst 2007 an.
Die Besonderheiten
• Qualitatives Mentoringprojekt mit speziellen Rahmenprogramm
• Eine geschlossene Runde mit maximal 15 Tandems pro Jahr
• Hohes Commitment aller Beteiligten
• Bewusster Austausch und Vernetzung von erfolgsorientierten Frauen
• Speziell entwickelte Kriterien für das Matching der Tandems
• Contracting regelt die Bedingungen der Mentoringbeziehung
Die Beteiligten
Die Mentee:
• ist eine berufstätig Frau, die entweder erwerbstätig oder selbständig tätig ist, mit einer einschlägigen Berufserfahrung von mindestens drei Jahren
• hat ein hohes persönliches Potenzial für eine Fach- und Führungsposition
• ist leistungsstark und karriereorientiert
Die Mentorin:
• ist eine beruflich erfolgreiche Frau, einflussreich und anerkannt
• hat ein großes privates und berufliches Netzwerk
• ist zwei Hierarchieebenen über der Mentee
• will in den Dialog und Austausch mit Jüngeren gehen und von ihnen lernen
• unterstützt Frauen, um in höhere Positionen zu gelangen
• besitzt die notwendigen sozialen Kompetenzen
Der Presse-Nachbericht inklusive honorarfreier Fotos ist auf www.businessfrauencenter.at (Rubrik Presse) verfügbar.
Für Fragen und nähere Informationen steht Ihnen Mag. Daniela Stein (GF) oder Gudrun Gaber (Office) zur Verfügung.





