(openPR) Nürnberg, 16. Oktober 2007 - Mit den angekündigten drastischen Preiserhöhungen für Gas und Strom riskieren die beiden großen Versorger E.ON und RWE starke Kundenabwanderungen. Wie das auf den Energiesektor spezialisierte Marktforschungsinstitut mindline energy in einer repräsentativen Befragung von Stromkunden, dem Energie-Radar, herausfand, plant fast jeder vierte Privatkunde von E.ON (24 Prozent) den Wechsel zu einem anderen Anbieter. Auch 23 Prozent der RWE-Kunden zeigen sich wechselbereit.
Wie gering die Akzeptanz der angekündigten Preiserhöhungen bei den Kunden ist, zeigt zudem ein anderer Befund des Energie-Radars: 39 Prozent der Kunden von E.ON geben an, nicht länger bei E.ON bleiben zu wollen, wenn andere Anbieter günstiger seien. Hier schneidet RWE mit 32 Prozent etwas besser ab.
Michael Briem (36), Geschäftsführer von mindline energy, zu den Ergebnissen: „Die im Energie-Radar erhobene Preissensibilität ist Bestandteil eines Loyalitäts-Index, bei dem RWE und E.ON deutlich schwächere Werte erzielen als beispielsweise die Stadtwerke. Die beiden großen Versorger müssen bei weiteren Preiserhöhungen damit rechnen, ähnlich starke Kundenverluste zu erleiden, wie es kürzlich bereits bei Vattenfall zu beobachten war.“
Das „Energie-Radar“ ist ein Marktforschungsinstrument, mit dem Energieanbieter die Zufriedenheit ihrer Privatkunden und die Wirkung von Werbemaßnahmen messen können. Im Rahmen einer Benchmark-Erhebung des Energie-Radars (www.energie-radar.de) wurden jeweils etwa 400 Privatkunden von Stadtwerken, Regionalversorgern, E.ON und RWE zur Zufriedenheit mit ihrem Stromanbieter befragt. Die Befragung erfolgte mit Hilfe telefonischer Interviews.
mindline energy ist ein Full-Service-Institut mit einem Arbeitsschwerpunkt im Bereich der Energie-Marktforschung und gehört zum Unternehmensverbund der PhoneResearch KG in Hamburg.
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