(openPR) Bad Endorf, 10.10.2007 - In Deutschland erliegen jährlich rund 100.000 Menschen dem plötzlichen Herztod. Das Energiedienstleistungsunternehmen E.ON Bayern will mit seiner Aktion, bei der im Jahr 2007 zehn Defibrillatoren gespendet werden, zur Verbesserung der Ausrüstung der Koronargruppen in der Region beitragen und so mithelfen, Leben zu retten.
Alexander Usselmann, der für die Gemeinde Bad Endorf zuständige Betreuer von E.ON Bayern, übergab im Beisein vom ersten Bürgermeister Hans Hofstetter einen Defibrillator an Dr. med. Ulrich Hildebrandt, den Initiator der Herzsportgruppe und Chefarzt der Kardiologischen Abteilung der St.-Irmingard-Klinik in Prien. Mit der Spende dieses medizinischen Spezialgerätes verbessert E.ON Bayern die Ausrüstung der im Aufbau befindlichen ambulanten Herzsport-Gruppe in Bad Endorf und erhöht damit die Überlebenschancen, wenn bei den Teilnehmern während der Übungen zur kardiologischen Prävention und Rehabilitation Probleme auftreten sollten. Dieser kleinste, tragbare Defibrillator der Welt, er wiegt nur 460 Gramm, steht bei Notfällen im Rahmen des Übungsbetriebes der Herzsportgruppe zur Verfügung.
Darüber hinaus steht das Gerät bei den Herzwochen der Klinik St. Irmingard und anderen Veranstaltungen für Herzpatienten im Chiemgau in Bereitschaft. Wird im Notfall ein bestehendes Herzkammerflimmern nicht unterbrochen, kommt es innerhalb von drei Minuten zu schweren bleibenden Hirnschäden, gefolgt vom Herztod. Wenn gezielte Stromimpulse des Defibrillators den Herzschlag sobald wie möglich wieder in Takt bringen, wird ein Herz-Kreislauf-Stillstand vermieden. Anders als die im Krankenhaus üblichen Wiederbelebungsgeräte kann diese Defibrillatoren-Generation auch von Laien bedient werden. Das selbständige Analysesystem stellt fest, ob die Defibrillation notwendig ist und regelt im Bedarfsfall automatisch und individuell die Stärke des Stromimpulses. Mit jeder Minute Zeitgewinn steigt die Überlebenschance des Betroffenen um acht bis zehn Prozent. Weitere Informationen zur Klinik St. Irmingard erhalten Sie unter: www.st-irmingard.de.
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