(openPR) Dr. Georg Heß, Geschäftsführer von art of defence, Softwarehersteller für Web Application Security, zur Meldung vom vergangenen Donnerstag über den Kreditkartendaten-Diebstahl bei Kartenhaus:
„Der Angriff auf einen Server von Kartenhaus ist ein Weckruf für die e-Commerce-Branche: Spätestens jetzt muss jeder Betreiber die Sicherheit seines Web-Shops unter die Lupe nehmen. Die Sicherheitslösungen, mit denen ein Web-Shop vor beispielsweise fünf Jahren gestartet ist, reichen heute nicht mehr aus – seitdem sind ganz neue Angriffsformen entstanden. Sie umgehen die gängigen Sicherheitssysteme, beispielsweise eine klassische Firewall, und steigen sofort da ein, wo sie an die Daten kommen: bei der Web-Anwendung. Diese vermittelt zwischen den Eingaben eines Anwenders, beispielsweise dem Käufer in einem Online-Shop, und dem Backend-System, in dem Informationen wie Zugangsdaten der Kunden oder Kreditkartennummern gespeichert sind.
Ein Zusammenschluss der Kreditkartenunternehmen hat Sicherheitsstandards für Online-Transaktionen erarbeitet. Die neue Fassung dieses PCI-Standards berücksichtigt bereits die Gefahr durch solche neuartigen Angriffe: Ab Juli kommenden Jahres wird eine Web Application Firewall als Teil der IT-Sicherheitsinfrastruktur zur Pflicht für alle Unternehmen, die Kreditkarten speichern oder verarbeiten. Alternativ muss der Code intensiv auf mögliche Schwachstellen gestestet werden. Eine Web Application Firewall ist jedoch für Unternehmen die günstigere Variante: Nach jeder Änderung der Shop-Software muss der Code einer Anwendung auf Fehler und Lecks geprüft werden. Eine Web Application Firewall der zweiten Generation wie unser Produkt hyperguard (http://www.artofdefence.com/produkte/kern-funktionen.html) dagegen schützt Web-Anwendungen jederzeit – auch wenn durch kleine Änderungen in der Software unbemerkt eine Sicherheitslücke entstanden ist. Die Web-Anwendung bekommt eine Art Vollversiegelung. Verantwortungsbewusste Web-Shop-Betreiber sollten bereits jetzt ihre IT-Infrastruktur aufrüsten oder bei ihrem Provider auf den Schutz durch eine Web Application Firewall drängen.“
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