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1. Deutsches Forum Innenraumhygiene

07.10.200722:37 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: 1. Deutsches Forum Innenraumhygiene
Dr. Gerhard Führer bei einer Schadstoff-Messung im Innenraum
Dr. Gerhard Führer bei einer Schadstoff-Messung im Innenraum

(openPR) Die unterfränkische Welindo GmbH Gesunde Innenräume aus Himmelstadt präsentiert auf dem 1. Deutschen Forum Innenraumhygiene das diffusionsoffene Estrichfugensystem "Schimmelstopp". Die Fachausstellung findet vom 10. bis 11. Oktober in Bochum statt und bietet einen umfassenden Überblick über Lösungsansätze zur Wohngesundheit. Ein Kongress mit über 50 Fachvorträgen zu Wasser, Schimmel, Luft, Bauprodukte, Werkstoffe, Reinigung sowie Arbeitsschutz und Medizin begleitet die Veranstaltung.



Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und gesundheitsverträgliche Baustoffe wächst. Verbraucher wollen nicht nur schöner, sondern auch gesünder wohnen und stellen zur Wahl der Baumaterialien Fragen, auf die die Bauverantwortlichen kompetent reagieren müssen. Antworten und Lösungsansätze gibt das 1. Deutsche Forum Innenraumhygiene im RuhrCongress in Bochum. Der die Ausstellung begleitende Kongress umfasst über 50 Fachvorträge. Im Fokus stehen die Themen Wasser, Luft und die in Wohnräumen eingesetzten Bauprodukte und Werkstoffe sowie die hier ansetzenden Querschnittsthemen des Arbeitsschutzes, der Medizin, der Reinigungstechnik und der Sanierungstechnik, wie zum Beispiel bei Schimmelpilzbefall.

Genau zu diesem Thema stellt die Welindo GmbH das innovative Sanierungssystem "Schimmelstopp" vor. Musste bisher bei einem Schimmelpilzbefall unter dem Estrich sowohl der Fußboden als auch der
Estrich und die Dämmung entfernt werden, ist bei dem von Dr. Gerhard Führer entwickelten diffusionsoffenen Estrichfugensystem lediglich das Freilegen, Ausräumen und Verschließen der Estrichfuge erforderlich. Die Handhabung ist so einfach, dass auch ein Selbsteinbau möglich ist. Das dabei angewandte zweistufige Filterprinzip wird beispielsweise auch in der Reinraum- und Filtertechnologie eingesetzt.

"Herkömmliche Schimmelpilzsanierungen sind oftmals mit erheblichem finanziellem Aufwand verbunden", weiß Dr. Führer, ö.b.u.v. Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen, zu berichten. Bereits im Frühjahr wurde Führer deshalb an das Umweltbundesamt in Berlin eingeladen, um im Rahmen des Themas "Diffusionsoffene Estrichfugensysteme als Alternative zur Fußbodenkomplettsanierung" das von ihm entwickelte System zu präsentieren.

Hintergrund:
Unerkannte oder nicht fachgerecht sanierte Wasserschäden und Kondenswasserbildung durch Wärmebrücken, beispielsweise bei mangelnder Dämmung der Kellerdecke, führen zu Schimmelpilzbelastungen in der Dämmebene von Fußböden. Beim Begehen des Fußbodens wird durch das Gewicht des Raumnutzers der Unterboden geringfügig zusammengedrückt. Dadurch wird ein kurzer Luftstoß in alle Richtungen ausgelöst. An jeder Stelle der Randfuge, also am Übergang vom Fußboden zur Wand, kann deshalb mit Schimmelpilzbestandteilen belastete Luft aus dem Unterboden in die Raumluft austreten.

Gesundheitliche Beschwerden wie z. B. Atemwegserkrankungen, allergische und asthmatische Reaktionen, Kopfschmerzen, Müdigkeit und erhöhte Infektanfälligkeit können die Folge sein. Eine sachgerechte
Schimmelpilzsanierung ist nötig. Diese erfordert, nach den Grundsätzen der Innenraumhygiene, die Entfernung der gesamten Schimmelpilzbiomasse. Der komplette Fußboden inklusive Estrich und Dämmung muss ausgebaut werden. Hohe Sanierungskosten, eine "Baustelle" und ein längerer Nutzungsausfall der Räumlichkeiten sind die Folge. Hier bietet "Schimmelstopp" eine wirkungsvolle und kostengünstige Alternative. Durch Verschließen der Randfuge wird der belastete Unterboden von der Raumluft abgetrennt. Das diffusionsoffene Estrichfugensystem adsorpiert und filtert gasförmige und partikelartige Schimmelpilzbestandteile unter schwimmend verlegten Estrichen. Es hält Sporen, Schimmelpilzgifte, sterile Zellwandbestandteile, Schimmelpilz-Stoffwechselprodukte und Geruchsbelastungen aus dem Unterboden zurück. Wasserdampfdurchlässige Materialien sorgen dafür, dass kein Feuchtigkeitsstau und damit kein weiteres Schimmelpilzwachstum auftreten. Die Handhabung ist einfach und schnell umsetzbar: Die Randfuge wird freigelegt und ausgeräumt, anschließend ein Adsorptionsmittel eingefüllt. Dieses bindet gasförmige Schimmelpilzbestandteile. Dann wird die Fuge mit einem Hochleistungsfiltergewebe abgedeckt, das partikelartige Schimmelpilzbestandteile zurückhält. Durch die Sockelleiste, die abnehmbar ausgeführt werden sollte, ist die Konstruktion nicht sichtbar. Sowohl die Kosten als auch der Arbeitsaufwand sind im Vergleich zur bisher üblichen
Sanierungsmethode gering.

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