(openPR) Trends und Chancen für Marketing und Kommunikation mit einer wachsenden, kaufkräftigen und anspruchsvollen Zielgruppe
München, 20.09.2007 – Urlaubsregionen in Deutschland punkten im Wettbewerb, wenn sie Angebot und Kommunikation gezielter auf Menschen ab 50 ausrichten. Das ist das Ergebnis der Sekundärstudie „Urlaub 50plus“ der Münchener ComMenDo Agentur für UnternehmensKommunikation. Für diesen Fokus sprechen Bevölkerungsentwicklung, überdurchschnittliche Kaufkraft und hohes Zeitbudget Über-50-Jähriger. „Angebote müssen auf Lebensgefühl, Interessen und Bedürfnisse von Urlaubern ab 50 ausgerichtet werden. Im zweiten Schritt kommt es auf zielgruppengerechte, vernetzte Medien- und Internetkommunikation an“, sagt ComMenDo-Geschäftsführer Michael Bürker.
Über-50-Jährige stellen 39 Prozent der Bevölkerung. Bis 2050 wächst ihr Anteil auf 53 Prozent. Menschen werden älter, ihre Rentenzeit länger. Die Generation 50plus hat mehr Zeit zur Verfügung – nicht zuletzt, um zu verreisen.
Marktpotenzial für Tourismus-Destinationen wächst
Über das nötige Urlaubsgeld verfügen Menschen ab 50: 2005 haben sie 18 Milliarden Euro für Reisen ausgegeben. Die Zielgruppe hat monatlich pro Kopf 200 Euro mehr für Konsum zur Verfügung als die Gesamtbevölkerung.
Über 80 Prozent der Über-60-Jährigen fahren in Urlaub. Sie erwarten ein maßgeschneidertes Angebot, das Lebensgefühl, Interessen und Anforderungen Tribut zollt. „Drei Gruppen müssen nach Lebenssituation und Alter unterschieden werden“, erklärt Bürker. „Menschen ab 50 bis zum Ruhestand mit 60 bis 65 Jahren, Ruheständler bis 75 sowie Personen über 75. Dabei entspricht das gefühlte Alter nicht dem tatsächlichen.“ Über-50-Jährige würden sich bis zu 15 Jahre jünger vorkommen als sie eigentlich sind. Studien hätten gezeigt, dass sich Vertreter der Zielgruppe erst ab dem 71. Lebensjahr als alt ansehen.
Bei der Kommunikation nicht ins Fettnäpfchen treten
In der differenzierten Ansprache der Zielgruppe komme es vor allem auf Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Akzeptanz an. „Werbung steht die Zielgruppe distanziert gegenüber und als Senioren wollen sie nicht angesprochen werden“, warnt Bürker. Deshalb greifen sie am liebsten zu Printmedien. Sie lesen regelmäßig Zeitungen und Anzeigenblätter (je 84%) sowie Zeitschriften (46%).
Im Internet sind Menschen ab 50 die am stärksten wachsende Bevölkerungsgruppe. Die Reichweite hat sich gegenüber 2002 mit 34 Prozent verdoppelt. „Crossmediale Kommunikation – vor allem Pressearbeit – die Printmedien, TV, Hörfunk und Internet umfasst, ist der richtige Weg“, rät Bürker. Eine klare, verständliche Sprache sei wichtig. „Werbliche Aussagen sollten vermieden werden, ebenso Fremd- und Tabuwörter.“
Im Rahmen der Sekundärstudie wurden 17 Studien ausgewertet, deren Ergebnisse zusammengefasst sowie strategische Optionen für Marketing und Kommunikation abgeleitet. Sie ist gegen eine Schutzgebühr von 100 Euro erhältlich bei: ComMenDo Agentur für UnternehmensKommunikation GmbH, Tel (089) 67 9172-0 oder per E-Mail an
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Der Abdruck ist frei. Wir bitten um ein Belegexemplar.
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Ansprechpartner für die Medien: Michael Bürker
Geschäftsführender Gesellschafter








