(openPR) Itzehoe, 13.09.2007 - Mit dem Windpark Lambsborn-Martinshöhe erzeugt die PROKON Unternehmensgruppe nun auch in Rheinland-Pfalz Strom aus Windenergie. Am 11. September wurde mit einem symbolischen Spatenstich der Baubeginn des Windparks offiziell eingeleitet.
Insgesamt zehn Windkraftanlagen sollen bis Ende des Jahres zwischen den Gemeinden Lambsborn und Martinshöhe in Rheinland-Pfalz errichtet werden. Die Verbandsgemeinde (VG) Bruchmühlbach-Miesau beschloss im Rahmen eines Flächennutzungsplanes den Bau eines Windparks und betraute im Jahr 2002 die PROKON Unternehmensgruppe mit der Planung und Umsetzung dieses Vorhabens. Der zuständige Projektleiter Johannes Kloss blickt auf die fünfjährige Planungs- und Genehmigungsphase zufrieden zurück: „Zwar haben wir ein umfangreiches und langwieriges Bebauungsplanverfahren hinter uns, doch letztlich hat es sich gelohnt. Auf diese Weise konnten im Vorfeld viele Konflikte geklärt und aus dem Weg geräumt werden.“
Am 04. September dieses Jahres begannen die Bauarbeiten. Nachdem die 20-kV Erdkabel der einzelnen Anlagen innerhalb des Windparks verlegt wurden, starteten die Aushubarbeiten für die Fundamente der insgesamt 146 Meter hohen Anlagen. „Ab Mitte Oktober werden die ersten Anlagen geliefert. Geplant ist, dass zwei Anlagen pro Woche aufgebaut werden. Zur Zeit wird die externe Kabeltrasse vom Windpark zum Umspannwerk Bruchhof in Homburg/Saar verlegt. Dort laufen bereits die technischen Vorbereitungen für den Netzanschluss. Unser Ziel ist es, den Windpark in diesem Jahr in Betrieb zu nehmen“, so Bauleiter und Projektentwickler Jörg von Malottky.
Am 11.09.2007 luden die Bürgermeister von Lambsborn, Martinshöhe und Bruchmühlbach-Miesau anlässlich des offiziellen Baubeginns zu einem symbolischen Spatenstich. Rund vierzig Gäste aus den umliegenden Gemeinden wohnten dem Festakt bei. In einer kurzen Rede blickte Werner Holz, Bürgermeister der VG Bruchmühlbach-Miesau, noch einmal auf die Zeit der Entscheidung für einen Windpark zurück. Am Anfang sei man dem Vorhaben durchaus mit Skepsis begegnet. Doch unter ausgiebiger Berücksichtigung „von Vogelflug und Feldhamstern konnte ein Flächennutzungsplan ausgearbeitet werden, der für alle Beteiligten das Beste aus dem Projekt macht“, erklärt Holz. Mittlerweile ist die Resonanz auf den Bau des Windparks in den betreffenden Gemeinden durchweg positiv: „Dieser Windpark ist für uns ein Vorzeigeprojekt für weitere Windparkvorhaben in der Region“, so Holz. Besonders wichtig sei ihm dabei, dass alle Phasen der Windparkentstehung mit der größtmöglichen Transparenz für die Bürger abliefen. Auch PROKON verfolgt dieses Ziel. „Der Windpark hat eine voraussichtliche Betriebsdauer von zwanzig Jahren. In dieser Zeit werden wir fortlaufend als Ansprechpartner zur Verfügung stehen“ betonte Kloss in seiner Ansprache. Gemäß dem Motto „Der Worte sind genug gewechselt, jetzt fangen wir endlich an“, setzte schließlich Karl Wilhelm Gortner, Bürgermeister von Lambsborn, persönlich mit dem Bagger zum „Spatenstich“ an.
Der Windpark Lambsborn-Martinshöhe ist der 26. Windpark, den PROKON realisiert. Die zehn Anlagen vom Typ REpower MM92 erzeugen eine Gesamtleistung von 20 Megawatt. Der Windpark wird voraussichtlich einen Jahresenergieertrag von 46.100.000 kWh erbringen und jährlich 10.200 Vier-Personen-Haushalte mit Strom aus Windenergie versorgen. Darüber hinaus werden jährlich 30.000 Tonnen CO2 und 46.000 Tonnen Rohbraunkohle eingespart.
Weitere Windparkprojekte der PROKON Unternehmensgruppe in Rheinland-Pfalz sind geplant, beispielsweise an den Standorten Riedelberg und Wahnwegen.
Eckdaten zum Windpark Lambsborn-Martinshöhe
- 10 Anlagen vom Typ REpower MM92 mit einer Nennleistung von je 2,0 Megawatt
- Nabenhöhe: 100 Meter
- Rotordurchmesser: 92 Meter
- Gesamtleistung des geplanten Windparks: 20 Megawatt
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