(openPR) Berlin / Köln / Duisburg - Der Streit um die zu niedrigen Tore beim Fussball-Oberligisten Germania Dattenfeld erreicht die nächste sportgerichtliche Instanz. Nun will der SV Straelen gegen das abschlägige Urteil der Spruchkammer des Westdeutschen Fussball-Verbandes (WFV) fristgerecht Einspruch einlegen. Das erklärte der 1. Vorsitzende des Vereins, Hermann Tecklenburg, im Gespräch mit dem Magazin net-tribune (Donnerstagsausgabe). Für das gerichtliche "Rückspiel" hat der SV Straelen eigenen Angaben zufolge den renommierten Juristen Christoph Schickardt gewinnen können. Im ersten Verfahren waren die Straelener noch ohne anwaltliche Vertretung nach Duisburg gereist. Bei Germania Dattenfeld zeigte man sich indes verbittert und wollte die neuen Entwicklungen nicht kommentieren.
Oberliga-Aufstieg mit nicht regelkonformen Toren?
Am dritten Spieltag der Oberliga Nordrhein war dem in Dattenfeld gastierenden SV Straelen das aufgefallen, was selbst der DFB als Novum bezeichnet. Noch vor der Partie hatte sich herausgestellt, dass die Tore der Hausherren viel zu niedrig waren. Statt der vorgeschriebenen 2,44 m betrug die "Lattenhöhe" an den Pfosten lediglich 2,30 m und in der Mitte sogar nur 2,27 m. Trotz des Regelverstoßes hatte die WFV-Spruchkammer am Mittwoch vergangener Woche in erster Instanz den Protest des SV Straelen überraschend zurückgewiesen. Die Dattenfelder Nachlässigkeit wurde nicht sanktioniert. Als Begründung führte die Spruchkammer ins Feld, dass keine der beiden Mannschaften durch die kleinen Tore im Germania Sportpark benachteiligt worden sei.
Dabei besteht laut dem Spruchkammer-Vorsitzenden Friedrich-Wilhelm Stelkens sogar der Verdacht, dass die Tore in Dattenfeld schon seit geraumer Zeit viel zu niedrig - sprich: nicht regelkonform - sind. Besonders pikant in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass Germania Dattenfeld mit besagten Toren in der vergangenen Saison sogar den Aufstieg vollbracht hat.
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