(openPR) Düsseldorf, 30.08.2007 - Der Düsseldorfer Wirtschaftsverlag 'markt intern' erhebt Aufsichtsbeschwerde beim Bundesfinanzministerium gegen die sechs Vorstandsmitglieder der KfW-Bankengruppe. Insbesondere im Zusammenhang mit dem Engagement der IKB Deutsche Industriebank auf dem US-Immobilienmarkt hat der KfW-Vorstand seinen gesetzlich vorgeschriebenen Handlungsrahmen überschritten. Die KfW-Bankengruppe ist zu 38 % an der IKB Deutsche Industriebank beteiligt und deren größter Refinanzierer. Darüber hinaus übernahm sie im Zuge der IKB-Krise Verpflichtungen von rund 8,1 Mrd. Euro.
Die Vorstandsmitglieder der KfW-Bankengruppe hätten nach Ansicht von 'markt intern' ihren Einfluß bei der IKB Deutsche Industriebank geltend machen und die US-Immobiliengeschäfte verhindern müssen. Diese liegen weder im deutschen noch im europäischen Interesse. Eine Beteiligung ist daher rechtlich auch indirekt nicht zulässig. Denn die KfW-Bankengruppe ist zu 80 % in der Hand des Bundes und zu 20 % in der der Bundesländer. Der Bund haftet für die KfW-Bankengruppe mit Steuergeldern.
Carsten Schmitt, 'markt intern'-Chefredakteur 'Mittelstand', betont: "Die KfW-Bankengruppe ist ein zentral wichtiges Förderinstitut für den Mittelstand. Es ist ein Unding, wenn sich dieses in Harakiri-Geschäften verheddert und damit seine eigentliche Aufgabe, die Finanzierung mittelständischer Unternehmen, gefährdet. Mit den jetzigen Personen an der Spitze der KfW ist nach den jüngsten Erfahrungen die Wahrnehmung der gesamtwirtschaftlich wichtigen Aufgabe der KfW nicht mehr gewährleistet."
Weitere Informationen:
Uwe Kremer
Pressesprecher 'markt intern'-Verlag
Tel.: 0211/66 98 -199
mailto:![]()



















