(openPR) Fernkurs über Kultur- und Geistesgeschichte des Abendlandes für jedermann
Bad Marienberg, 29.08.2007 - So zerstritten die Parteien immer wieder sind, ein Ziel haben alle: Mehr Bildung. Dem hat sich im Westerwald schon seit 1987 eine privat Initiative verschrieben - lange bevor von PISA die Rede war: der Verein Marienberger Seminare. Seit kurzem bietet er über seine Akademie auch Fernkurse zum Selbststudiuman an, ein Programm, das es so in der deutschen Bildungslandschaft kaum gibt. Bei der Akademie für Allgemeinbildung vermitteln Akademiker Grundlagen abendländischer Kultur- und Geistesgeschichte fächerübergreifend an jedermann, für jedermann verständlich.
Der Fernkurs besteht aus spannenden und unterhaltsamen Lehrvorträgen auf CD geb(r)annt und bebilderten Skripten. Die Inhalte: Das ist die abendländische Kulturgeschichte vom Faustkeil bis zum Computer. Der Fernkurs bietet all das, was man wissen muss, um mitreden zu können: Philosophie, Psychologie, Soziologie und Naturwissenschaften, auf das Wesentliche reduziert. Das Angebot der staatlich anerkannten Akademie ist so erfolgreich, dass bisher keiner das Studium Generale abbrach. „Alle reden von Bildung. Wir vermitteln sie“, sagt Barbara Abigt, die Geschäftsführerin der Akademie, und ergänzt: „Lernen muss Spaß machen und jedermann sollte sich Bildung leisten können. Deshalb haben wir die Akademie gegründet und die Fernkurse zum Selbststudium eingerichtet.“
Die Akademie ist aus den Marienberger Seminaren hervorgegangen, die 1987 gegründet wurden. Seither haben rund 150 Personen an dem Kurs der Fernakademie teilgenommen. Sie profitierten vom Wissen der eineinhalb Dutzend gestandene Geistes- und Naturwissenschaftler, die immer wieder gern die akademischen Refugien in Siegen, Marburg, Koblenz, Mainz, Frankfurt verließen, um im Westerwald ihre Kenntnisse und Einsichten mit wissensdurstigen und bildungshungrigen Normalbürgern zu teilen. Raus aus dem Elfenbeinturm hieß es dann: Schopenhauer und Kant verständlich darlegen; Marx und Miegel begreifbar gegenüberstellen; Themen der Kunst-, Religions- und Technikgeschichte spannend erhellen, ihre Bedeutung für Menschen von heute verstandlich machen.
„Oft sitzen wir in den spannendsten Seminaren, lernen hier Emil Nolde kennen, dort die Gotik. Wir vergleichen Shakespeare und Shaw, analysieren die Französische Revolution oder fragen uns, was die Urmenschen von den Bäumen trieb,“ so eine Teilnehmerin der Seminare. Und immer fehlte denen, die den großen Bildungskanon nicht, nicht richtig oder zu trocken genossen haben, etwas: Der rote Faden, das kulturgeschichtliche Gerüst, das Epochen, Entwicklungen, Stile, Denkschulen ordnet und verknüpft.“ So wurde die Idee für die Akademie, für eine komprimierte und allgemein verständliche Einführung in die Grundzüge der Kultur- und Geistesgeschichte geboren.
Zwei Jahren liefen die Vorbereitungen für diese Akademie für Allgemeinbildung. „Unsere Professoren waren erst nicht begeistert, klagten, was sie alles weggelassen werden müssten.“ Die Idee, mit einer auf das Wesentliche reduzierten Orientierungskarte die Kulturgeschichte zu bereisen, musste von „unten“ kommen. Von denen, die das unangenehme Gefühl mangelhafter Orientierung kennen oder noch erinnern.
Abigts Begeisterung für die „Akademie“ war ansteckend. Das Mainzer Kulturministerium sagte Unterstützung zu, die örtliche Kreissparkasse stieg als Sponsor ein, ein örtlicher Geschäftsmann engagierte sich bei der Bildungs-Bürgerinitiative mit der Begründung: „Auf so etwas habe ich lange gewartet.“ Damit wurde das nicht-kommerzielle Projekt überhaupt erst bezahlbar.
Das Studienprogramm umfasst 28 Kapitel, Geistes- und Naturwissenschaft, Kunst und Kultur, Politik und Technik miteinander verknüpfend. Inzwischen sind auch die Vertiefungskurse Psychologie / Soziologie (sieben CDs), Musik (drei CDs) und Kunst und Kunstgeschichte (zwölf CDs) fertig. Hauptsächlich ist es gedacht als Fern-Akademie. Vorträge und Diskussionen wurden am Ort jeweils mitgeschnitten und können jetzt einzeln, Woche für Woche oder im Block als Audio-CD zusammen mit den Skripten an Fernteilnehmer verschickt werden; „wohin auch immer“, erklärt Abigt. Selbstbewusst fügt sie hinzu: „ Keine Vertragsbindung, jeder kann jederzeit aussteigen – aber niemand wird es wollen.“
Jede Einheit des gesamten Fernkurses kostet bei wöchentlichem Bezug 13 Euro, für Schüler, Studenten und Arbeitslose 6,50 Euro. Der Peis verringert sich, wenn man einen Kurs insgesamt bestellt und bezahlt. Informationen und Bestellungen unter Telefon (02661) 6702 und unter http://www.marienberger-akademie.de.
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Frau Barabara Abigt
Geschäftsführerin der Akademie der Marienberger Seminare
Zinhainer Weg 44
56470 Bad Marienberg
Tel. 02661/67 02
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URL. http://www.marienberger-akademie.de und http://www.marienberger-seminare.de.
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Die Akademie in Bad Marienberg (Westerwald) bietet ein privates Selbstlernstudium zum Aufbau guter Allgemeinbildung für Menschen jeden Alters und jeder Bildungsstufe. Sie versteht sich als Zusatzangebot der 1987 gegründeten Marienberger Seminare.








