(openPR) Es war schon wie verhext. Zweimal war der dreijährige Hengst Alter König aus dem Stall Kokenhof, hinter dem sich als Eigner Hannover 96 Präsident Martin Kind verbirgt, in einem Rennen angetreten und musste sich stets mit einem zweiten Platz begnügen, hatte das Turfglück einfach nicht auf seiner Seite. Das sah am After-Work-Renntag schon ganz anders aus. Jockey Torsten Mundry ging im Rennen auf Nummer sicher, platzierte den von Trainer Peter Rau in Warendorf vorbereiteten „Kindhengst“ unterwegs an zweiter Stelle, um im Einlauf die Konkurrenz einfach stehen zu lassen. Auf dem zweiten Platz kam Scudo ein, ebenfalls von Peter Rau trainiert, der sich mit dem Schützling des Ravensberger Trainers Andreas Wöhler Karaburan weit vor dem Rest den zweiten Platz teilte. Scudo war in diesem Rennen für die Interessen des „Rennpferdebesitzers für einen Tag“ unterwegs, einer von „Bild Hannover“ publizierten Aktion. Aus allen Teilnehmern dieser Aktion wurde der Name von Günter Stobinski aus Hannover als Gewinner aus der Lostrommel gezogen, der sich nach dem Rennen über den Nettorenngewinn von Scudo in Höhe von € 900,00,- freuen konnte, die ihm Rennvereinspräsident Gregor Baum noch am Renntag überreichte.
„Das war ein toller Renntag in bester Atmosphäre, zum Glück hat auch das Wetter mitgespielt, nachdem gestern auf der Neuen Bult ein regelrechtes Unwetter tobte und auch der Wettumsatz in Höhe von € 134.342,00,- ist für einen Mittwochsrenntag als voll zufriedenstellend zu bezeichnen“, resümierte der Neue Bult Chef am Ende der Veranstaltung. Dieser Meinung schloss sich auch Berndt Blumenthal an, Vorstand der CS Consulting, einem Unternehmen, das in der IT Beratung vorwiegend beratend in der Finanzwirtschaft tätig ist und als Sponsor den Renntag unterstützte. „Unsere 250 Gäste haben den Tag auf der Rennbahn sehr genossen, so dass ein Engagement im nächsten Jahr nicht auszuschließen ist“, kündigte Berndt Blumenthal an.
Das wertvollste Rennen des Tages, die „CS Consulting AG Trophy“ einen mit üppigen € 6000,00,- für den Sieger dotierten Ausgleich III, ging an den vierjährigen Anemos, den Trainer Dr. Andreas Bolte aus Lengerich für die griechischen Interessen von Costas Valvis vorbereitete. „Wir haben Anemos aufgrund der hohen Dotierung gezielt auf dieses Rennen vorbereitet, extra die Rennen in Baden Baden dafür ausgelassen“, freute sich Andreas Bolte über die erfolgreiche Umsetzung seiner Strategie. Die „Consulting AG Trophy“ firmierte auch als Wettchance des Tages, in der die Viererwette ausgelobt wurde. Für den richtigen Tipp Anemos, Sarteano, Semicolon und Lintero Directa zahlte der Toto € 20.973:10 auf Sieg. Im Sattel des siegreichen Anemos saß Jiri Palik, der als einziger Aktiver an diesem Tag einen Doppelerfolg feiern konnte. Neben dem Schützling von Dr. Andreas Bolte steuerte Jiri Palik noch Inoui in den Farben von Erwin Haep für Trainer Andreas Löwe in einem Rennen für dreijährige sieglose Pferde über 1600 m als ersten über die Ziellinie. Inoui musste sich gegen die stark angreifende Nadischa immer wieder strecken. Beide Pferde blieben vor dem Drittplatzierten Manduras, der als kochendheißer Favorit an den Start gegangen war, sich an der Außenseite aber nie so recht entfalten konnte. Manduras hatte als Halbbruder von Manduro das Interesse der Wetter erregt. Manduro gilt als das zur Zeit beste Rennpferd der Welt, wechselte vor wenigen Tagen durch einen spektakulären Millionendeal aus dem Besitz des Kölner Bankiers Georg Baron von Ullmann in das Eigentum von Sheik Mohammed, dem Herrscher von Dubai, der gute Pferde sammelt wie andere Leute Briefmarken.












