(openPR) Ein sattes Plus von 10,9% verzeichnet die IHK für Oberfranken bei den Neueintragungen von Ausbildungsverträgen im Raum Bamberg. Gegenüber dem Vorjahr stieg diese Zahl bis zum 31. Juli um 59 auf 598. Auch wenn in den vergangenen Jahren Ende Juli erst rund 55% aller Ausbildungsverträge unter Dach und Fach waren, aus Sicht von Heribert Trunk, dem Vorsitzenden des Industrie- und Handelsgremiums Bamberg, wird sich an diesem klaren Aufwärtstrend nichts mehr wesentlich ändern.
Zwei Ursachen macht er für diesen deutlichen Zuwachs verantwortlich: Zum einen die deutlich verbesserte Konjunktur und zum anderen die demografische Entwicklung der kommenden Jahre. „Die Unternehmen können es sich aufgrund des aktuellen Auftragseingangs im wahrsten Sinne des Wortes wieder leisten, mehr jungen Menschen eine Chance zu geben“, so Trunk. „Hinzu kommt, dass Optimismus vorherrscht, was die weitere konjunkturelle Entwicklung angeht.“ Außerdem merken die Unternehmen bereits jetzt, dass gute Schulabgänger immer schwerer zu bekommen sind, im Zweifelsfall werde stärker als früher über Bedarf ausgebildet. Aufgrund der großen Bedeutung dieses Themas stehe der Themenkomplex „Ausbildung“ auch auf der Agenda des Industrie- und Handelsgremiums ganz oben.
Trunk begrüßt in diesem Zusammenhang den Pakt zwischen der Wirtschaft und den Hauptschulen in Bayern, kommt doch über ein Drittel aller Auszubildenden aus der Hauptschule. „Es ist wichtig, dass die Hauptschulen wieder an Attraktivität und Leistungsfähigkeit gewinnen und die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss verringert wird.“
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