(openPR) Das BAföG wurde seit 2001 nicht erhöht, stattdessen haben aber einige Bundesländer allgemeine Studiengebühren eingeführt. Als eine Alternative, mögliche Finanzierungslücken zu schließen, werden von vielen Studienkredite angepriesen, die seit einigen Jahren vermehrt angeboten werden.
Für Engpässe zum Ende des Studiums oder zur Teilfinanzierung sind die Kredite durchaus sinnvoll – jedenfalls, wenn man so vermeidet, z.B. durch erhöhtes Jobben die Studienzeit zu verlängern.
Allerdings sollte man sich auch der Risiken bewusst sein. Die Zinsen sind bei vielen Anbietern variabel. So sind die Zinsen beim KfW-Studienkredit seit seiner Einführung schon um 1,19% (von ursprünglich 5,1% auf 6,29% nominal) gestiegen. Es ist zu erwarten, dass im Oktober eine weitere Erhöhung ansteht - der 6-Monats-EURIBOR, an dem sich die KfW orientiert, ist jedenfalls seit April stetig gestiegen.
Bei anderen Angeboten sind die Zinsen anfangs verhältnismäßig günstig, steigen aber in der Rückzahlungsphase nach dem Studium um bis zu 3%.
Geht es nur um die Zahlung der Studiengebühren, sind bisher die Darlehensangebote der Bundesländer günstiger oder zumindest im Falle von niedrigem Einkommen nach dem Studium besser – dort ist eine Stundung möglich, anders als bei den privatwirtschaftlichen Studienkrediten.
Weitergehende Informationen zu Studienkrediten gibt das Studentenportal Studis Online, direkt erreichbar ist die Studienkredite-Infoseite über
http://www.studienkredite.org
Zu Studienbeitragsdarlehen und Studiengebühren gibt es ausführliche Informationen unter
http://www.studiengebuehren-info.de
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