(openPR) Die Wut der Bevölkerung in den von bergbauinduzierten Erdbeben betroffenen Regionen im Saarland steigert sich, die Lage könnte weiter eskalieren. Die Stärke und die Häufigkeit der Erdbeben, ausgelöst durch das Bergwerk Saar, nimmt von Woche zu Woche zu. Im Saarland geht die Angst um dass, das Maß der Betroffenheit weit über die Zerstörung von Gebäuden hinausgehen könnte!
Die Wut der Betroffenen richtet sich auch immer stärker gegen die Landes- regierung an der Saar, die die Grube ohne Einschränkungen im Verfahren des Sofortvollzuges weiter graben lässt. Die Erde bebt im Wochentakt. Am vergangen Freitag ein Doppelbeben mit 2,5 und 2,6 auf der Richterskala.
Für die Bergleute werden die Politiker von CDU und SPD im Saarland und im Bund nicht müde in Ihren politischen Reden die Planungssicherheit und die Sozialverträglichkeit zu garantieren. In erster Reihe der Fürsprecher für das Bergwerk Saar: Klaus Meiser CDU, Chef des Wirtschaftsausschusses des saarländischen Landtages und pikanterweise auch Aufsichtsratsmitglied der DSK und ebenfalls Mitglied im Beirat der Becker Mining Systems.
http://www.landtag-saar.de/de/aufbau_organisation/biografieMeiser.php
Kein Wunder wenn die Betroffenen in Ihrer Wut nach einem erneuten Erdbeben am vergangene Wochenende im Heimatort Quierschied bei Klaus Meiser auf der Haustüre standen. Mit der im Saarland schon bekannten Rüttelaktion im Wohngebiet von Klaus Meiser, demonstrierten die von Erdbeben geplagten Betroffenen, was es bedeutet, wenn Häuser wackeln. Meiser der den Demonstranten Rede und Antwort stand, erhielt von den Demonstranten eine Urkunde, laut der er Namensgeber des letzten bergbaubedingten Erdbebens mit einer Stärke von 2,5 ist.
http://www.igab-saar.de/index.php?option=content&task=view&id=105&Itemid=38
Zudem erhielt er einen schon „etwas angeschimmelten Trauerkranz" als Symbol für die Untätigkeit der Politik.
Bilder der Demonstration und Videos finden Sie unter:
http://www.igab-saar.de/index.php?option=com_content&task=view&id=557&Itemid=1
Spannend wird es nun Anfang der Woche, wenn bis Dienstag durch den Ministerpräsidenten des Saarlandes die Namen genannt werden, im Personalkarussell der angekündigten Kabinettsumbildung.
Austauschposten Nr. 1, so scheint es, ist der Wirtschaftsminister Hans Peter Georgi CDU. „Beliebt" bei den Bergbaubetroffenen durch seine offen bekundete Liebe zum heimischen Bergbau: „Wir stehen Gewehr bei Fuß für eine Planung der DSK von Primsmulde Nord", einem neuen Abbaufeld unter dicht bewohntem Gebiet oder seinem Gruß in den vom bergbaubetroffenen Gemeinden mit „Glück Auf", bleibt bei den Betroffenen in tiefer Erinnerung. Nun kann es die Bergbaubetroffenen noch härter treffen?
Wird Klaus Meiser noch mehr die Politik im Saarland mitbestimmen? Ob dies zum Wohle für die Bergbaubetroffenen sein wird, darf angezweifelt werden. In seiner Gegenrede zu den Demonstranten am Wochenende definierte auch Meiser unerschütterlich die Begriffe Planungssicherheit und Sozialverträglichkeit nur in Richtung der Bergleute.
Agentur Kopfwerker
Peter Lehnert
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