(openPR) Das von Wulf Weinmann im Mai neu gegründete Label NEOS Music erhält auf Anhieb für eine seiner ersten Veröffentlichungen den renommierten Preis der Deutschen Schallplattenkritik: Die Aufnahmen von György Kurtágs „Botschaften des verstorbenen Fräuleins R.V. Trussowa op. 17“ und Jörg Widmanns „…umdüstert…“ mit dem Österreichischen Ensemble für Neue Musik (OENM) und Claudia Barainsky (Sopran)unter der Leitung von Rüdiger Bohn wurden als beste Aufnahme in der Kategorie „Zeitgenössische Musik“ bewertet. NEOS Music bringt jährlich ca. 25 bis 30 Neuaufnahmen im Bereich Zeitgenössische Musik heraus. Zu den Kooperationspartnern zählen renommierte Institutionen wie die Salzburger Festspiele, musica viva des Bayerischen Rundfunks und die Donaueschinger Musiktage des SWR sowie Künstler und Klangkörper von Weltrang.
György Kurtágs „Botschaften des verstorbenen Fräuleins R.V. Trussowa op. 17“ für Sopran und Kammerorchester, dessen Uraufführung 1981 in Paris stattfand, war der internationale Durchbruch für den in Rumänien geborenen Komponisten Kurtág und machte seinen Namen endgültig bekannt. Seine Komposition handelt vom Scheitern menschlicher Beziehungen und lässt sich genau wie Widmanns Werk als ständiger produktiver Dialog mit musikalischen Anregungen aus der Vergangenheit begreifen. Jörg Widmann, einer der bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten, schrieb „…umdüstert…“ in den Jahren 1999/2000. Der junge Komponist und Klarinettist fühlt sich vielfach von den Ausdruckshaltungen der Romantik angezogen und verbindet deren Expressivität mit einer sehr persönlichen Erkundung von Klängen.
Gegründet wurde NEOS Music von Wulf Weinmann, dem früheren Eigentümer und Labelmanager von „col legno“. Im Herbst wird NEOS Music mit einer vierteiligen CD-Edition „Donaueschinger Musiktage 2006“ sowie mit einer Jazz-Reihe, u. a. mit Eliott Sharp, auf den Markt kommen.
Weitere Informationen unter www.neos-music.com






