(openPR) Schloss Clemenswerth stellt niederländische Graphiken des 16. Jahrhunderts aus
Ab dem 2. September 2007 ist im Emslandmuseum Schloss Clemenswerth die Ausstellung „Gott und die Welt – Niederländische Graphik des 16. Jahrhunderts“ zu sehen. Den Kern bilden die drei herausragenden niederländischen Künstler des 16. Jahrhunderts Lucas van Leyden, Pieter Brueghel d. Ä. und Hendrick Goltzius. Ferner sind Kupferstiche, Radierungen und Holzschnitte weiterer zeitgenössischer niederländischer Künstler zu sehen. Alle Exponate stammen aus der Kunstsammlung der Universität Göttingen. Bis zum 31. Oktober ist die Ausstellung außer montags täglich von 10-18 Uhr geöffnet.
"Gott und die Welt" zeigt die Entwicklung der Bildmotive in der niederländischen Kunst im Verlaufe des 16. Jahrhunderts. Zu Beginn der Frühen Neuzeit verdrängten weltliche Themen, wie Genre- und Landschaftsdarstellungen sowie die Porträtkunst, aber auch wissenschaftliche Darstellungen, zunehmend die bis dato vorherrschenden religiösen Motive.
Lucas van Leyden (um 1494-1533) steht für das frühe 16. Jahrhundert. Er gilt als bedeutendster niederländischer Kupferstecher der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Lucas van Leyden, der 1521 in Antwerpen eine Begegnung mit Albrecht Dürer hatte, beeinflusste mit seinen Bildfindungen selbst Rembrandt van Rijn, einen der größten Künstler des 17. Jahrhunderts.
Pieter Brueghel d. Ä. (1525/30-1569), ein großer nordischer Künstler seiner Zeit, steht für das mittlere 16. Jahrhundert. Neben seinen etwa 40 Gemälden und rund 100 Handzeichnungen gibt es auch gut 300 nach seiner Erfindung gearbeitete Kupferstiche. Pieter Brueghel d. Ä. führte die Darstellung der Welt der Bauern als neues Genre ein, schilderte als Erster das Wesen der Jahreszeiten und verstand es meisterhaft, das Tragische und gleichzeitig Komische der menschlichen Existenz tief empfunden wiederzugeben.
Hendrick Goltzius (1558-1617) steht in der Ausstellung für das späte 16. Jahrhundert. Seine entwicklungsgeschichtliche Bedeutung beruht vor allem auf der Ausformulierung einer virtuosen Stichtechnik. Goltzius wies dem niederländischen Kupferstich des 17. Jahrhunderts die Richtung.
„Gott und die Welt“ ist Teil einer fortzusetzenden Ausstellungsreihe mit Graphiken aus der Frühen Neuzeit, um eben diese Zeit und ihre Themen in Kunst, Kunstgewerbe und Architektur dem interessierten Museumspublikum auf Schloss Clemenswerth näher zu bringen. Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es unter www.schlossclemenswerth.de.
Osnabrück, 13. August 2007
Die Ausstellungsdaten für Ihren Veranstaltungskalender
Titel: Gott & die Welt – Niederländische Graphik des 16. Jahrhunderts
Ort: Emslandmuseum Schloss Clemenswerth, 49751 Sögel
Dauer: 2. September bis 31. Oktober 2007
Öffnungszeiten: täglich von 10-18 Uhr (außer montags)
Tel.: 05952/932325
Web: www.schlossclemenswerth.de
E-Mail:
Schloss Clemenswerth
Dr. Reiner Meyer, Telefon (05952) 932325
D - 49751 Sögel
www.schlossclemenswerth.de











