(openPR) Warum haben heute viele Menschen Angst, über Gott zu sprechen? Auch wenn die Menschen die Existenz einer höheren Gewalt erahnen können, haben sie Schwierigkeiten, mit anderen Menschen und vor allem in der Öffentlichkeit über einen Gott zu sprechen. Sie haben Bedenken, dass sie als altmodisch betrachtet werden, weil ein Glaube an Gott sowieso nichts bringen würde. Oft, wenn jemand über Gott reden will, könnte die angesprochene Person sagen: »Hör auf mit diesem Quatsch! Es gibt keinen Gott, denn wenn es einen gäbe, würde es nicht so viel Elend, so viele Kriege oder Naturkatastrophen geben.« Solche Äußerungen drücken die Meinung einiger Menschen aus, die Gott als Weltpolizisten betrachten, der verpflichtet ist, den Menschen ihre Wünsche zu erfüllen, damit sie zufrieden sind. Die Unwissenheit hindert die Menschen daran zu erkennen, dass sie die einzigen Urheber ihrer Probleme sind.
Alles, was auf der Welt passiert, entspricht genauen Regeln, nach denen die ganze Natur, das Universum funktioniert, und diese Regeln sind die Naturgesetze. Die Naturgesetze achten auf die Aufrechterhaltung einer bestimmten Ordnung. Ein Verstoß gegen diese Ordnung wird von einem Weltpolizisten geahndet. Dieser Weltpolizist ist aber nicht Gott, sondern ein irdischer, energetischer Aspekt, der dem Gott untergeordnet ist und dessen Aufgabe die Unterstützung der menschlichen Lernprozesse ist.
Warum haben Menschen Schwierigkeiten, an Gott zu glauben? Die Menschen haben Schwierigkeiten, an einen allmächtigen Gott zu glauben, weil sie ihn nicht wahrnehmen können. Gott vereinigt alle erdenklichen Formen von Energien, die Weisheit und Schöpfungskraft ausdrücken, in einer Einheit. Deswegen ist Gott als »Universelle Einheit« zu bezeichnen. Dadurch, dass Gott eine Einheit bildet, ist er neutral und kann als solches von den Menschen nicht wahrgenommen werden.
Die Menschen leben in einer polaren Welt, einer Welt der Gegensätze. Deswegen können sie mit ihren Sinnen nur polare Aspekte des Umfelds wahrnehmen. Gott als apolare Energie ist dadurch von den Menschen nicht direkt wahrnehmbar. Die Menschen können Gott erahnen in seinen Auswirkungen auf die Menschheit, auf die Natur.
Gott als apolare Energie kann in einer polaren Welt mittels bestimmter Menschen seinen Willen zum Ausdruck bringen. Diese Menschen hat er mit Fähigkeiten ausgerüstet, die es ihnen ermöglichen, das nötige Wissen und die Schöpfungskraft zu beherrschen, um Gott dienen zu können. Jeder Mensch kann gelegentlicher, befristeter oder permanenter Gottesdiener sein bzw. werden.
Warum würden die Menschen gerne einen parteiischen Gott anbeten? Die Unwissenheit lässt die Menschen glauben, dass sie durch ihren Willen und ihre Tatkraft imstande sind, sich alle vorstellbaren Wünsche selbst zu erfüllen. Die Realität widerspricht dieser falschen Einstellung, sodass die Menschen letztendlich erkennen müssen, dass sie sich nicht allein ihre Träume erfüllen können, weil es eine höhere Macht gibt, in deren Gunst die Menschen sich befinden. So versuchen sie, diese Macht anzubeten, damit ihre Wünsche erfüllt werden. Die Wünsche der Menschen sind subjektiv und egoistisch oder egozentrisch. Deswegen suchen sie sich einen Gott, der sie anderen Menschen gegenüber bevorzugt. Sie suchen also nicht nach einem Gott, der alle Menschen lieb hat und sie beschützt, weil die Menschen seine Kinder sind, sondern nach einem Gott, der nur für sie da sein soll. In dem Fall handelt es sich aber nicht um den Gott aller Menschen, sondern um einen parteiischen Gott.
Sinn des Buches »Die Naturgesetze. Band 3: Die Gesetze der Universellen Einheit« ist, den Menschen dabei zu helfen, sich von den Fesseln der Unwissenheit zu befreien, die sie blind macht, sodass sie nicht imstande sind, die Ordnung, die im Universum herrscht, zu sehen. Wenn sie imstande wären zu erkennen, dass so eine perfekte Ordnung nur von einer höheren Macht mit Wissen über alles, was uns umgibt, erschaffen werden kann, dann wären sie bemüht, mehr über diese Macht zu erfahren. Viele Philosophen und Physiker glauben an diese höhere Macht und versuchen, sie zu verstehen und im Sinne ihrer Naturgesetze zu leben.
Wir nennen diese höhere Macht die »Universelle Einheit« und damit meinen wir Gott. Es ist aber nicht wichtig, wie man diese Einheit bezeichnet, sondern dass man akzeptiert, dass es eine universelle Einheit gibt.
Das vorher dargestellte berechtigt uns zu glauben, dass jetzt die Zeit reif ist, um endlich über die wahre Natur Gottes zu sprechen.
Erscheinungstermin des Buches »Die Naturgesetze. Band 3: Die Gesetze der Universellen Einheit«: 16.10.2019
Das Buch wird präsentiert auf der Frankfurter Buchmesse (FBM): Halle 3.1, D 64
Vortrag von Christian Licht auf der FBM 19: Freitag, 18.10.2019, 18.00-18.30 Uhr, Lesezelt (Agora)
Der Autor
Christian Licht ist im Jahr 1945 geboren. Er hat Maschinenbau, Philosophie, Psychologie und Patentwissenschaften studiert und in Maschinenbau promoviert. Nach seiner langjährigen Tätigkeit als Professor für Maschinenbau hat er eine Ausbildung als Heilpraktiker absolviert und betreibt seit über 20 Jahren eine eigene Praxis.
Aufgrund seiner intensiven Beschäftigung mit diesen sehr unterschiedlichen Bereichen konnte er durch die Kombination all dieses Wissens zahlreiche, neue Erkenntnisse gewinnen, so u. a. die Wirkung der Naturgesetze nicht nur in der Natur, sondern auch im Gesellschaftsleben.













