(openPR) Größte Ultrafiltrationsanlage im Bäderwesen weltweit geht in Bad Aibling in Betrieb - Gesamtumwälzleistung von 800 Kubikmeter Wasser pro Stunde
Im bisher als Kurort mit Moor bekannten Bad Aibling wird im September 2007 ein neues Thermalbad eröffnet. Nicht nur die Bäderlandschaft soll dabei modern und richtungweisend sein – auch die Aufbereitung des Wassers ist auf dem neuesten Stand der Technologie: Rund 800 Kubikmeter Wasser pro Stunde werden in fünf Kreisläufen mittels Ultrafiltration gereinigt.
Die Firma W.E.T. aus Kasendorf, die die Anlage in Bad Aibling baut, hat seit 2003 insgesamt 32 Badewasserkreisläufe mit insgesamt 2135 m3/h in Betrieb genommen. Weitere 13 Kreisläufe mit insgesamt 1420 m3/h (einschl. Bad Aibling) sind derzeit im Bau.
Die international tätige inge AG mit Sitz in Greifenberg am Ammersee produziert und vertreibt Ultrafiltrationsmembrane und -module zur Aufbereitung von Trink-, Prozess-, Abwasser und Badewasser. Die inge AG hat mittlerweile mit verschiedenen Anlagen nachgewiesen, dass ihre patentierte Multibore®-Membran die stabilste ist, die es zurzeit auf dem Markt gibt. Das Erfolgsrezept ist u.a. der Aufbau der Membranfaser, die die Entwickler der inge AG der Wabenstruktur von Bienen abgeschaut haben.
Eine Membranfaser der inge AG vereinigt sieben Einzelkapillaren, was sie von den herkömmlichen Ein-Faser-Kapillarmembranprodukten unterscheidet und äußerst stabil und widerstandsfähig macht. Im dizzer®- Multibore® Modul sind diese Kapillaren fest fixiert und sorgen für optimale hydraulische Eigenschaften, extreme Langlebigkeit und einen sauberen und sicheren Aufbereitungsprozess.
Die guten Erfahrungen der W.E.T. mit den Modulen der inge AG aus Greifenberg am Ammersee gaben auch bei dem Großprojekt in Bad Aibling den Ausschlag für die Wahl des Ultrafiltrations-Anbieters. So werden ab September in Bad Aibling insgesamt 92 dizzer®-Module der inge AG für die Wasserreinigung sorgen. Diese läuft wie folgt ab: Nach der Absaugung aus dem Schwallwasserbehälter wird dem Wasser Flockungsmittel beigefügt. Die Reduzierung des gebundenen Chlors erfolgt über die Zugabe von Pulver-Aktivkohle. Als Schutzfilter vor der Ultrafiltration dienen Kies- oder Scheibenfilter. Nach der Ultrafiltration mit den dizzer®-Modulen erfolgt eine pH-Wert-Korrektur und nach der vorgeschriebenen Chlorung strömt das Wasser wieder in die Becken.
Ultrafiltration schützt sicher vor Viren, Keimen und Bakterien
Die Ultrafiltration (UF) ist eine Filtertechnik, deren Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Wasseraufbereitungsverfahren in der sicheren Entfernung von Keimen, Mikroorganismen und Trübstoffen aus dem Wasser liegen und dabei langfristig einen sicheren Betrieb der Wasseraufbereitungsanlage garantieren.
Die Poren der Membran sind mit ca. 20 nm (das ist ca. 3000-mal kleiner als der Durchmesser eines menschlichen Haares) so klein, dass selbst Viren von ihr zurück gehalten werden. Das Verfahren ist einfach und sicher durchzuführen - ohne Zusatz von weiteren Desinfektionschemikalien und mit nur sehr wenig Energie. Ultrafiltrationsanlagen sind für einen vollautomatischen Betrieb ausgelegt. Die Steuerung regelt die verschiedenen Betriebsweisen des Ultrafiltrationsvorgangs: die Filtration und die Reinigung der Membran durch Rückspülung.
Zur Reinigung werden die während der Filtration auf der Membran abgelagerten Schmutzstoffe durch eine kurze, starke Rückspülung entfernt. Bei diesem so genannten „Backwash“ wird zuvor gewonnenes Filtrat praktisch im "Rückwärtsgang" von einer Pumpe durch die Membran gepresst. So werden Verunreinigungen abgelöst und hinausgespült.
inge AG
Flurstraße 27
86926 Greifenberg, Germany
Telefon +49 (0)8192/997-712
E-Mail:
www.inge.ag











