(openPR) Was wäre ein jeder ohne seine Kindheitserinnerungen! Die der Autorin Gudrun Wilhelms sind eng mit Mannheim und der Kurpfalz verknüpft. Das QUETSCHEGRÄWL - Der kleine Zwetschgengraben - gehört dazu. Er war der Ort der Sehnsucht des Kindes, Synonym für Natur, Abenteuer, Freiheit.
Der Leser erfährt in 25 amüsanten und lebendigen Texten, wie die Welt eines Kindes und einer Jugendlichen im Nachkriegsdeutschland aussah, materiell karg, ideell jedoch sehr reich: 'Mein Kinderkopf war nicht angefüllt mit Terminen, Klamottenwünschen. Er war frei für Ideen, die auch sofort umgesetzt wurden. Meine Hände waren leer, was den Vorteil hatte, dass ich sie gleich gebrauchen konnte. Alles war so einfach!'
Ganz plastisch tauchen sie auf, die Gestalten der Vergangenheit: Onkel Karl, der Hühnerschlächter und Rattentöter, Herr Müller, der Martiniweibel-Hasser, Tanzstundenherr Maus und Guido in seiner Schlangengrube. Die Kulinaria jener Zeit vermeint man förmlich auf der Zunge zu spüren: Kartoffelpuffer, Arme Ritter und das von der Mutter verbotene Brausepulver…
Gudrun Wilhelms weiß genau, was sie ihrer Kurpfälzer Kindheit und Jugend verdankt: Die Offenheit, Spontaneität und der Mutterwitz ihrer Mannheimer Landsleute haben sie geprägt, der Mannheimer Dialekt hat sie nie die Bodenhaftung verlieren lassen.
Quetschegräwl (Text hochdeutsch), illustriert von Gudrun Wilhelms
79 S., 8,60 Euro + Porto und Verpackung







