(openPR) Köln - Eine Gruppe von 40 jungen Amerikanern verbringt ab 1. August zwei Monate ihres einjährigen Deutschlandaufenthalts in Kölner Gastfamilien. Insgesamt sind 75 amerikanische junge Berufstätige und Studenten in Deutschland angekommen. Sie alle nehmen am Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) teil - einem Austauschprogramm des Deutschen Bundestages und Amerikanischen Kongresses. Im Rahmen des PPP absolvieren sie zunächst einen Deutschkurs bei den Carl Duisberg Centren. Dazu bleiben 40 Jugendliche zunächst in Köln, 20 in Radolfzell am Bodensee und 15 in Saarbrücken. Die neuen Sprachkenntnisse sollen den jungen Leuten im Alter zwischen 18 und 24 Jahren helfen, sich auf den nachfolgenden viermonatigen Besuch an einer deutschen Universität oder einer Berufsschule vorzubereiten. Im Anschluss daran durchlaufen sie von Februar bis Juni 2008 ein Praktikum in einem deutschen Unternehmen.
Die wichtigen ersten zwei Monate ihres „Germany“-Aufenthaltes, in denen sich die „Botschafter“ aus Übersee orientieren und Deutsch lernen, verbringen sie unter den Fittichen der Carl Duisberg Centren. Die Mitarbeiter der Carl Duisberg Centren übernehmen für diese Zeit die administrative, soziale und kulturelle Betreuung der Programmteilnehmer. So erklären sie den Jugendlichen, wie sie sich im deutschen Alltag zurecht finden und Dinge des täglichen Lebens bewältigen, wie zum Beispiel den Öffentlichen Personennahverkehr nutzen oder ein Bankkonto eröffnen.
Für die Gesamtorganisation des Parlamentarische Patenschafts-Programms für junge Berufstätige ist die InWEnt - Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH in Bonn verantwortlich. Das Programm steht auch jungen Deutschen offen und dient so der gegenseitigen Völkerverständigung und dem Abbau kultureller Vorurteile unter jungen Leuten beider Länder. Der Austausch wird seit fast 25 Jahren von den jeweiligen Parlamenten gefördert.
Ulrich Achilles, Leiter des Kölner Carl Duisberg Centrums: „Wir freuen uns, auch in diesem Jahr 40 junge Leute aus dem Parlamentarischen Patenschafts-Programm begrüßen zu dürfen und sie auf ihren Aufenthalt in Deutschland vorzubereiten. Größtenteils sind sie zum erstem Mal von zu Hause weg, aber in Köln leben sie sich sehr schnell ein und halten teilweise noch Jahre später Kontakt zu uns und den Gastfamilien. Ohne den tollen Einsatz, die Mithilfe und die Freundlichkeit der Kölner Gastfamilien wäre das Programm sicher nur halb so erfolgreich.“
Deutsche Jugendliche, die sich für einen Aufenthalt in den USA interessieren, können sich informieren unter: www.inwent.org/usapp











