(openPR) Michael Stutzig wird Akolyth
Am Sonntag, 22. Juli 2007, wurde in der Hauskapelle des Klosters Benediktbeuern der Salesianer Don Boscos Michael Stutzig (38) aus Arnstadt/Thüringen zum kirchlichen Dienst des Akolythen beauftragt. Direktor Pater Claudius Amann ermutigte den Ordensmann in seiner Predigt, sich immer mehr auf Christus einzulassen. Aus dieser Begegnung könne er die Kraft schöpfen, um den Menschen das Wort Gottes nicht nur zu verkünden, sondern auch mit seinem Leben Zeugnis zu geben und glaubwürdig den Leib Christi auszuteilen.
Michael Stutzig hatte vor seinem Ordenseintritt zunächst den Beruf des Elektromechanikers erlernt und dann in Erfurt sowie in Salzburg Katholische Theologie studiert. Mit dem Diplom in der Hand kam er 1994 zu den Salesianern Don Boscos. Nach seiner ersten Ordensprofess, die er am 15. August 1996 in Jünkerath/Eifel ablegte, folgten pädagogisch-praktische Tätigkeiten in verschiedenen salesianischen Einrichtungen in Deutschland. Außerdem konnte er im August 2000 die berufsbegleitende Ausbildung zum Arbeitserzieher abschließen. Zum Studienjahr 2006/07 kam der Priesterkandidat nach Benediktbeuern, wo er den Einführungskurs in die Jugendpastoral absolvierte. Auf diese Weise gewann er einen Einblick in verschiedene pastorale Arbeitsfelder. Michael Stutzig arbeitete u.a. in der Pfarrei Benediktbeuern sowie im Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK) mit. In Zukunft wird er als Bildungsreferent in der salesianischen Jugendbildungsstätte in Ensdorf/Oberpfalz tätig sein.
Die Beauftragung eines Lektors zum Akolythen ist nach der Liturgiereform des Zweiten Vatikanums an die Stelle der »niederen Weihen« getreten. Kandidaten für das Priestertum oder für den Ständigen Diakonat müssen laut Kirchenrecht »eine angemessene Zeit lang« den Dienst des Vorlesers/Vorbeters im Gottesdienst und des Kommunionspenders ausüben. Zwischen der Beauftragung zum Akolythen und der Diakonenweihe soll ein zeitlicher Abstand von sechs Monaten liegen.
Barbara Waldmann












