(openPR) Subventionsschwindel, Zollvergehen, Korruption: Mit Business-Intelligence-Lösungen gegen Betrüger
Andreas Nold, SAS Deutschland: „Digitale Detektive können öffentliche Verwaltungen wirkungsvoll beim Kampf gegen illegale Machenschaften unterstützen“
Heidelberg, 26. Juli 2007 - Öffentliche Verwaltungen rekrutieren neue Mitarbeiter: Zunehmend wird für die Betrugsbekämpfung Kollege Computer eingesetzt. Unregelmäßigkeiten lassen sich damit schneller und einfacher erkennen. Mit den Ergebnissen, die mit so genannter Business-Intelligence(BI)-Software gewonnen werden, können die Mitarbeiter in den Behörden gezielter Kontrollen durchführen und effizienter arbeiten. Beispielsweise stützt sich der litauische Zoll auf eine IT-Lösung von SAS, dem weltgrößten Anbieter von BI-Lösungen: Die Software gibt Auskunft darüber, bei welchen Vorgängen Gesetzesverstöße wahrscheinlich sind. Die Zöllner können daraufhin gezielt Kontrollen ansetzen. Auch die Anti-Betrugseinheit der Europäischen Kommission „OLAF“ untersucht mit einer BI-Lösung von SAS automatisiert große Mengen von unstrukturierten Reports, Formblättern und anderen Dokumenten auf Korruption und ähnliche Delikte.
„Betrüger werden immer erfinderischer, wenn es darum geht, öffentliche Gelder in private Taschen zu leiten. Zugleich fehlen vielen Verwaltungen die Ressourcen, um diese dunklen Machenschaften effizient zu bekämpfen. Digitale Detektive können hier gute Dienste leisten, zeigen sie doch, bei welchen Vorgängen mit hoher Wahrscheinlichkeit Betrug im Spiel ist“, erklärt Andreas Nold, Business Development Manager Public bei SAS Deutschland.
Mit Business-Intelligence-Lösungen lassen sich auf einfache Weise Unregelmäßigkeiten aufdecken, die auf Betrügereien hinweisen. Dabei sind mehrdimensionale Analysen möglich, die auch nicht-monetäre Parameter berücksichtigen. Die Mitarbeiter der Behörden können so gezielt die Fälle angehen, die tatsächlich der Kontrolle bedürfen, statt nach dem Gießkannenprinzip flächendeckende Kontrollen durchzuführen – ein Ding der Unmöglichkeit.
Wenn beispielsweise geprüft werden soll, ob Subventionen in der Landwirtschaft an die richtigen Betriebe geflossen sind, müssen die Mitarbeiter nicht mehr Stichproben aus der Menge aller Bauernhöfe nehmen. Stattdessen wertet die Software Daten aus verschiedenen Quellen aus – immer unter Berücksichtigung des Datenschutzes. Diese Analyseergebnisse zeigen, wo es Indizien für Betrügereien gibt und wo eine Überprüfung sinnvoll weil erfolgversprechend sein könnte. Die Kontrollbehörde kann gezielt eingreifen und so ihre Ressourcen effizient einsetzen. Die Erfolgsquote erhöht sich, während der Arbeitsaufwand sinkt.
Wie arbeiten die digitalen Detektive?
Business-Intelligence-Lösungen führen alle risikorelevanten Daten unabhängig von ihrer Quelle und ihrem Format zusammen. Aufgrund der Analyse historischer Verstöße identifiziert die Software Trends, Muster und Abweichungen, die auf Risiken, Betrügereien und andere Anomalien hinweisen. Daraus leitet sie Kenngrößen ab, anhand derer die Risikoexposition eines jeden einzelnen aktuellen Vorgangs automatisiert dargestellt wird. So erhalten Kontrolleure etwa eine Liste, die zeigt, wo das Betrugsrisiko am größten ist, und können gezielt eingreifen.
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