(openPR) Betriebskostenreduzierung durch Energieeinsparung
Frankfurt/Ettlingen, 25. Juli 2007 - Angestoßen durch aktuelle Diskussionen zum Klimawandel hat das Thema Energieeinsparung längst die IT erreicht. Maßnahmen und Konzepte zum schonenden und damit Kosten senkenden Umgang mit der Ressource Strom zielen auf unterschiedlichste IT-Bereiche ab. Endnutzer werden dazu angehalten durch den Einsatz von Thin Clients oder anderen PCs/Laptops mit geringer Leistungsaufnahme und TFT-Monitoren den Strombedarf im Client-Umfeld zu reduzieren. Sehr großen Energiebedarf haben Rechenzentren mit ihren zahlreichen leistungsfähigen Servern. Als Spezialist für serverbasierte Lösungen beschäftigt sich visionapp schon seit längerem mit möglichen Einsparpotenzialen. Auch dabei gilt ein einfaches Prinzip: Ausschalten, wenn kein Nutzungsbedarf besteht.
In einem Rechenzentrum (RZ) sind die Geräte in der Regel rund um die Uhr in Betrieb. Dadurch entsteht unabhängig von der tatsächlichen Auslastung eine relativ konstant hohe Leistungsaufnahme mit der dazu gehörenden Wärmeabgabe. Eine genauere Betrachtung der „Stellschrauben“ im RZ offenbart einen weiten Handlungsspielraum: Von Serverkonsolidierung in Form von Hardwarereduzierung oder durch Virtualisierung, über effizientes Datenmanagement zur Reduktion der Doppel- und Dreifachablage und damit des Gesamtbedarfs an Speicherkapazität bis hin zu einem optimalen Design des Rechenzentrums mit Fokus auf eine effiziente Anordnung und Kühlung der Systeme.
„Schon so genannte kleine Maßnahmen können große Wirkung erzielen“, so Niklas Frangos, Product Marketing Manager von visionapp. „Das ergibt unsere Modellrechnung des Stromverbrauchs eines Rechenzentrums bei bedarfsgerechter Bereitstellung von Rechenressourcen.“ Als Beispiel dient ein Unternehmen mit 100 Terminalservern, die von Montag bis Freitag zur üblichen Geschäftszeit von 8:00 bis 18:00 Uhr voll ausgelastet sind. In den verbleibenden 14 Stunden pro Tag und am Wochenende den ganzen Tag werden jedoch höchstens 20 Prozent der Server benötigt. Bei einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme von 400W pro Server und einem Preis von 0,15 €/KWh ergeben sich pro Jahr Stromkosten in Höhe von 29.452 € (siehe Abbildung) alleine für den Betrieb der Server in Zeiten, in denen sie nicht benötigt werden. Hinzu kommen die Kosten für die Kühlung der Systeme, für die man ungefähr den Faktor 1,8 auf die Leistungsaufnahme der Server rechnen kann. Folglich entstehen neben den 29.452 € zusätzliche Kosten für den Serverbetrieb von 53.015 € für die Kühlung. Dies entspricht jährlich insgesamt 82.467 € Betriebskosten für nicht benutzte/ausgelastete Systeme. Feiertage und Urlaubszeiten sind dabei noch nicht berücksichtigt.
Durch ein effizientes Management der Systeme, wie es z. B. die visionapp Platform Management Suite (vPM) ermöglicht, können diese Ausgaben eingespart werden. Denn mit dem Steuerungsprogramm von
visionapp lassen sich nicht benötigte Server zeitgesteuert herunterfahren und am nächsten Tag automatisch wieder starten. Bei Kenntnis der Serverauslastung über den Tages- und Wochenverlauf können mit vPM so sämtliche Windows-basierten Serversysteme im Rechenzentrum geplant automatisiert heruntergefahren und wieder gestartet werden, wobei stets überprüft wird, ob noch Benutzer auf den Systemen arbeiten. In Benutzung befindliche Systeme werden dann für diesen Zyklus automatisch temporär aus der Zeitsteuerung herausgenommen, so dass keine Arbeitsvorgänge unterbrochen werden. Dadurch lassen sich die zur Verfügung stehenden Rechenressourcen sehr gut am tatsächlichen Bedarf ausrichten und gleichzeitig kann der Strombedarf und damit die Betriebskosten in erheblichem Maße gesenkt werden.
„Der beschriebene Weg zur Reduzierung des Strombedarfs ist natürlich nur eine Maßnahme von vielen und letztlich führt ein Maßnahmenkatalog im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes noch zu weiteren Einsparpotenzialen“, so Frangos. „Er zeigt jedoch, dass auch einfache Maßnahmen bei entsprechender Unterstützung durch Software einen großen Beitrag zur Reduzierung der Betriebskosten durch Senkung des Strombedarfs leisten können, ohne dabei den personellen Aufwand zu erhöhen. Der Weg zu einem „grünen Rechenzentrum“ muss also nicht mit Kosten verbunden sein, sondern kann ganz im Gegenteil sogar zu Betriebskostensenkung beitragen – die richtigen Maßnahmen und Werkzeuge vorausgesetzt. Letztlich wird damit auch ein wertvoller Beitrag zum Schutz unserer Umwelt bzw. zur effizienteren Nutzung unserer Ressourcen geleistet.“
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