(openPR) Benedikt – Heiliger der Nächstenliebe und Vorbild für heute
Der Patron der Benediktbeurer Pfarrgemeinde ist – wie könnte es anders sein – der heilige Mönchsvater Benedikt von Nursia, dessen Fest die Kirche am 11. Juli begeht. Am Sonntag, 15. Juli 2007, wurde daher in Benediktbeuern Pfarrfest gefeiert.
Den Auftakt bildete die Heilige Messe in der vollbesetzten Basilika und Pfarrkirche St. Benedikt. Neben Pfarrer Pater Alois Gaßner standen sechs seiner salesianischen Mitbrüder als Konzelebranten am Altar; dazu kamen rund 30 Ministranten. In seiner Predigt ging Pfarrer Gaßner vom Evangelium des Sonntags aus, das vom Barmherzigen Samariter handelte. Das den Benediktinern zugeschriebene Motto »Ora et labora! – Bete und arbeite!«, so der Pfarrer, könne leicht davon ablenken, dass es sich bei Benedikt von Nursia um einen bedeutenden Heiligen der Nächstenliebe gehandelt habe, was auch an seiner Ordensregel abzulesen sei. Das Wort der alttestamentlichen Lesung, dass das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe nicht die Kräfte der Menschen überfordere, könne Mut machen, heutzutage in der Nachfolge Benedikts mit dem Christentum Ernst zu machen.
Einen besonders festlichen Akzent erhielt die Eucharistiefeier dadurch, dass der Benediktbeurer Kirchenchor unter der Leitung von Josef Schwaller junior mitwirkte und die »Jubelmesse« von Carl Maria von Weber zur Aufführung brachte. Insgesamt 50 Sängerinnen und Sänger sowie 27 Instrumentalisten kamen dabei zum Einsatz. »Die musikalische Gestaltung der Messe war grandios«, so drückte es ein Gottesdienstbesucher aus.
Anschließend wurde – so ist es inzwischen schon Tradition – unter den Südarkaden des Klosters weitergefeiert, die je nach Wetterlage Schutz vor dem Regen oder (wie an diesem an diesem Sonntag) vor der Sonne bieten. Zunächst waren die logistischen Fähigkeiten der Pfarrgemeinderatsmitglieder und des Hauptorganisators Johann Huppenberger gefragt, denn die vorbereiteten Sitzgelegenheiten reichten bei weitem nicht für den großen Besucheransturm. Also mussten weitere Biertische aufgestellt werden, bis schließlich alle einen Platz erhielten. Bei Schweinsbraten, Wiener Würstchen, Kartoffelsalat, Mineralwasser, Bier und Limonade – und später bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen – ergab sich so manches anregende Gespräch, denn außer den Einheimischen hatte sich auch der eine oder andere Feriengast zum Pfarrfest eingefunden.
Für die zünftige musikalische Umrahmung sorgte die Musikkapelle aus der Filialgemeinde Bichl zusammen mit der Stoabach-Musi. Für die Kinder waren Spiele vorbereitet worden, wobei sich angesichts der Temperaturen von 30 Grad und mehr insbesondere die Wasserspiele einer großen Beliebtheit erfreuten. Pfarrer Pater Alois Gaßner sprach anschließend allen Mitwirkenden seinen herzlichsten Dank aus.













