(openPR) Bizarre Charaktere und wundersame Geschichten im Kunstprogramm der Kreuzberger Kinderstiftung – Anmeldung für den nächsten Kurs „Land Art“ laufen
Den eigenen Comic-Figuren mit Stift und Papier auf die Beine helfen: in dem Kurs „Comiczeichnen“ bei den „KREATIVEN KREUZBERGERN“ entwarfen Jugendliche mit viel Begeisterung markante Charaktere und wundersame Geschichten. Unter einfühlsamer Anleitung des Lolle-Zeichners Uwe Heinelt lernten die jungen Kreativen, wie das geht: eine Figur skizzieren, eine Biografie entwickeln, Details ausgestalten, Bildkompositionen finden und so weiter. Heinelt kreierte die Zeichentrick-„Lolle“ für die ARD-Serie „Berlin Berlin“. Bei den angehenden Zeichnern fielen seine Ratschläge auf fruchtbaren Boden: „Ich würde das Comic-Zeichnen gerne beruflich machen!“, meint Marlon. Heinelt gab bereitwillig Tipps, zum Beispiel wo und wie sich der Manga-Fan bewerben kann.
Weiter geht es bei der Kreuzberger Kinderstiftung in diesem Sommer zunächst mit dem nächsten Kurs von Karen Thiele: Land Art ist angesagt. Am 23.Juli 2007 ist Beginn, derzeit kann man sich anmelden unter Telefon 69564182 oder ganz einfach im Internet unter www.kreuzberger-kinderstiftung.de (6€ Kostenbeitrag pro Kurs und Teilnehmer).
Karen Thiele, mehr als „nur“ Video- und Filmkünstlerin, wird in ihrem Workshop die Jugendlichen im Garten der Stiftung mit „Land Art“ Kunstwerken begeistern. Bei „Land Art“ dient die Natur als Medium für die künstlerische Gestaltung. Aus Lehm, Bambushölzern, Ästen und allem, was sich vor Ort findet, entstehen wunderschöne und natürliche Kunstwerke. Wind, Wasser (der Landwehrkanal grenzt direkt an den Garten!) und Wetter werden in den Prozess einbezogen, mit Digitalkameras und Video die Vergänglichkeit eingefangen.
Im Workshop „Click´n Paint“ lassen das Künstler-Team aus Kornelius Wilkens, dem ehemaligen und langjährigen Vorsitzenden des Vereins Berliner Künstler und Stefan Horn, dem Leiter des Stadtkunstprojekts „urban dialogues“, digitale Fotografie und Aquarellmalerei ineinander fließen. Dafür machen sie sich in Berliner Bezirken auf die Suche nach besonders „schmerzhaften“ Stadtbildern.
Ende August geht dann die Objektkünstlerin Claudia Hartwig mit Jugendlichen im Stiftungsgarten auf die Suche nach künstlerischen Formen, die sich räumlich darstellen lassen. Gefundene Gegenstände dienen dazu als Ideen- und Formgeber, die mit verschiedenen Werkzeugen bearbeitet werden. So werden Seelenschiffe entstehen, Skulpturen und andere Objekte.
Im Rahmen der Kunstkurse besuchen die „Kreativen Kreuzberger“ auch die aktuelle Ausstellung im Hamburger Bahnhof zum Thema „Schmerz“. Die jugendlichen Künstler haben dann die Gelegenheit, ihr eigenes Schaffen mit den Darstellungen und dem Herangehen anderer Künstler an das Thema „Schmerz“ zu vergleichen.
Das Kunstvermittlungsprogramm „Kreative Kreuzberger“ wird von der Kreuzberger Kinderstiftung in Kooperation mit der Stiftung Federkiel durchgeführt. Federkiel bietet seit 2006 auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei unter dem Namen „Kreative Spinner“ erfolgreiche Kunstvermittlungsprogramme mit zeitgenössischen Künstlern für Kinder und Jugendliche an. Die Baumwollspinnerei in Leipzig entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem Zentrum für zeitgenössische Kunst. Inzwischen leben und arbeiten über 100 Künstler der zeitgenössischen bildenden Kunst auf dem Gelände, darunter internationale Größen wie Neo Rauch.













