(openPR) Web 2.0-orientiertes Online-Angebot bietet Firmen und Anwendern Experten-Ratings und Fallstudien zu Open Source Software
Zürich, Boston, Genf, München, 10. Juli 2007 – Optaros, ein Systemintegrations-und Beratungsanbieter, spezialisiert auf die Implementierung von Open Source Software und –Komponenten für die Entwicklung von Next Generation Internet (NGI)-Lösungen, gab heute die Lancierung eines kostenlosen Online Enterprise Open Source Directory (EOS Directory) bekannt. Unternehmen und Anwender werden damit bei der Suche und Selektion von Open-Source-Technologien unterstützt. Die Plattform ist als zentraler Einstieg in die Open-Source-Welt gedacht und auf die Interessen und Anforderungen von Unternehmen und Anwendern ausgerichtet.
Die interaktive Plattform erlaubt es, einsatzreife Open Source-Produkte zu suchen, zu vergleichen, zu diskutieren oder sich an Anwendungsbeispielen zu orientieren. Eine aktive Mitarbeit in Form von User-Ratings, Foren und Fallstudien-Upload ist gewünscht und wird gefördert.
Das Enterprise Open Source Directory (EOS) erleichtert die Auswahl bei der Beschaffung von Open Source Software. Firmen, die bisher via Ausschreibungen (RFPs) kommerzielle Software beschafft haben, können mit EOS auf einfache Weise Produkte vorselektieren und vorevaluieren. Dank der verfügbaren Informationen, den Experten- und Anwender-Ratings, den Bewertungen der Funktionalität, des Community-Hintergrunds und der Reife der Software, sowie dank der Fallstudien und der offenen Diskussionen – kann der Anwender schnell entscheiden, ob sich weitere Investitionen, wie ein Proof of Concept, lohnen. Damit wird der Software-Beschaffungsprozess nachhaltig beschleunigt.
EOS ist die Online-Version des von Optaros bereits Ende 2006 zum ersten Mal publizierten Open Source-Katalogs, der weltweit große Beachtung gefunden hat. Die hohe Akzeptanz und Web-2.0-Charakteristiken, die gerade bei einer derartigen Datensammlung sinnvoll genutzt werden können, haben die Entwicklung einer Online-Version beeinflusst.
„Das EOS-Directory bietet eine wertvolle Plattform für Unternehmen und andere Organisationen, um Open Source Software zu suchen und zu vergleichen, aber insbesondere um zu lernen, wie andere Firmen Open Source Software einsetzen. Damit verfolgt das EOS-Directory ähnliche Ziele wie der jährlich stattfindende Kongress "Open Source meets Business" und bildet damit eine willkommene Erweiterung des Informationsangebotes für Informatik-Entscheider“, sagte Richard Seibt, Vorsitzender des Vorstandes des Linux Business Campus Nürnberg e.V. (LBCN).
„Es gibt eine Anzahl von Websites, die die Bedürfnisse von Entwicklern rund um Open Source adressieren. Beispiele dafür sind FreshMeat oder Sourceforge“, meint Bruno von Rotz, Sponsor und Vordenker von EOS bei Optaros. „Das EOS-Directory ist aber meines Wissens die erste global angelegte Umgebung für Entscheidungs-träger, welche Expertenhinweise zur Verwendung von Open Source Software und Unterstützung bei dem Umgang mit den Communities bietet. Seit der ersten Publikation des Open Source-Katalogs vor rund sechs Monaten hat sich das Open Source Software Portfolio stark entwickelt. Rund 80% der Projekte haben sich spürbar weiterentwickelt und neue Releases publiziert. Führende Technologien haben ihre Position ausgebaut, Erfolg versprechende Produkte wurden aufgekauft, in andere Produkte integriert oder teilten sich in parallele Versionen auf. Wir haben dementsprechend über 70% unserer Experten-Ratings angepasst, über 30 neue unternehmensrelevante Open Source-Projekte aufgenommen und rund 10 wieder entfernt. Wir haben es hier wirklich mit einer dynamischen Entwicklung zu tun. Daher wählten wir diesen Online-Ansatz, um kurz- und mittelfristig mit den Veränderungen mitzuhalten.“
Das EOS-Directoy steht kostenlos unter www.eosdirectory.com zur Verfügung.
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