(openPR) Der Bielefelder Maler und Graphiker Rolf Ziert hat in den letzten Jahren ein beachtliches Werk an Gemälden und Zeichnungen geschaffen, das es verdient, einem breiteren Publikum näher gebracht zu werden. Kunstinteressierte haben jetzt die Möglichkeit, sein Werk auch in seiner Online-Galerie kennen zu lernen. Unter www.rolfziert.de finden sich Informationen über den Künstler – sein Werdegang, seine bisherigen Ausstellungen und aktuelles aus seinem Atelier.
Zierts expressionistische Arbeiten stellen immer wieder den Menschen in den Mittelpunkt, bestechend durch einen kräftigen Pinselstrich und ausdrucksstark in der Farbgebung. Ein wichtiger Teil seiner Malerei hat immer wieder das Thema Krieg und Faschismus in unserer heutigen Zeit zum Thema. Rolf Ziert, der zu Beginn des 2. Weltkriegs acht Jahre alt war, hat sich seine kritische Sicht auf eine staatlich legitimierte Gewalt bewahrt und sich mit ihr in vielen eindringlichen Arbeiten auseinander gesetzt. Provokant, durchaus parteiisch, aber niemals beschönigend. Die Gemälde "Weltpolizisten", "Tod am Golf", "Allegorie" und "Deutschland" lassen mit ihrer kraftvollen Direktheit keinen Betrachter unberüht. Zierts Vorbilder Max Beckmann und Otto Dix haben deutliche Spuren hinterlassen. Rolf Ziert kann man getrost als einen "Alten Wilden" bezeichnen.
Unter dem Titel ”Menschenbilder" ist ein kleiner Teil der Arbeiten von Rolf Ziert in einer Ausstellung im Gebäude der Barmer EK in Bielefeld, Nikolaus-Dürkopp-/ Ecke August-Bebel-Straße noch bis zum 30. August zu sehen.











