(openPR) Strassen/München, 9. Juli 2007 – Baden anno dazumal: Die Kultur des Badens hat in Europa eine lange Tradition. Badehäuser gibt es in Europa schon seit dem Mittelalter. Damals waren Badestuben öffentliche Bäder, die vom 13. bis zum 16. Jahrhundert eine wichtige Rolle in der Alltagskultur spielten. Badehäuser dienten nicht nur der Körperpflege und der Behandlung von Krankheiten, sondern waren auch ein beliebter gesellschaftlicher Treffpunkt und gelegentlich sogar ein Bordell. Tätigkeiten wie Zähneziehen, Haarschneiden oder Rasur ließen sich dort ebenso durchführen wie kleinere chirurgische Eingriffe.
Die Blütezeit der Badehäuser in Mitteleuropa war das Spätmittelalter. Den Niedergang der Badekultur besiegelten Seuchen wie Pest und Syphilis. Im Mittelalter gab es in Wien 21 Badestuben, zu Anfang des 18. Jahrhunderts nur noch sieben. Heute sind nur wenige Badehäuser im ursprünglichen Zustand erhalten. Eins davon ist das Aigner Badl in Abfaltersbach. Das "Aigner Badl" ist das einzige noch erhaltene Bauernbadl in Osttirol und besteht nunmehr schon seit rund 230 Jahren. 1991 wurde es saniert und dadurch vor dem Verfall bewahrt. Das historische Gebäude steht unter Denkmalschutz.
Das Bad war von jeher nicht für Damen und Herren von Geblüt sondern für Handwerker, Bauern, Knechte und Mägde gedacht. Zunächst suchten die Badegäste keine Linderung von Leiden sondern schlicht körperliche Sauberkeit. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Einrichtung dann zum Kurbad, die Heilquelle hilft balneologischen Erkenntnissen zufolge gegen Haut- und Gelenkserkrankungen. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden rund 300 Badegäste gezählt, heute sind es 700 bis 1000. Letzthin wurde das Aigner Badl von Grund auf renoviert und in der Form der Gründerzeit in Stand gesetzt.
Das traditionsreiche Hotel Strasserwirt pflegt die Badekultur auf seine ganz eigene Weise und bietet Badefreunden die Möglichkeit, die Badefreuden im Aigner Badl kennen zu lernen. Das Angebot enthält wahlweise drei oder fünf Übernachtungen inklusive Strasserwirt Genießerkulinarium sowie eine Massage und Yogaübungen. Ebenfalls im Preis inbegriffen ist ein Tag im „Aigner Badl“ mit Schwefelbad, Jause und Kutschfahrt. Kulinarischer Höhepunkt ist ein festliches Degustationsmenü mit herbstlichen Spezialitäten der Region von Haubenkoch Werner Gander.
Buchbar bis zum 6. Oktober 2007. Preis pro Person und Aufenthalt: ab Euro 261,00 €. Weitere Informationen telefonisch unter +43 (0) 4846 63 54, per E-Mail unter
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Stephanie Montag
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STRASSERWIRT HERRENANSITZ ZU TIROL
Das renommierte 4-Sterne-Hotel Strasserwirt zählt zu den traditionsreichsten Domizilen in Tirol. Am historischen Jakobsweg gelegen, war der Strasserwirt einst Herberge der Pilger auf ihrem Weg nach Santiago de Compostela. 1837 ersteigerte Andrä Bürgler den Gasthof, der auch heute noch im Besitz der Familie Bürgler ist. Bis 1872 war der Strasserwirt ein Einkehrgasthof für Fuhrleute und Umschlagplatz für Frachten und Güter.
1955 übernahmen Eckhard und Josefine Bürgler das Haus. Unter ihrer Leitung erfolgten verschiedene An-, Aus- und Umbauten im alten Stil. So wurde 1986 der Neubau dem Stil des alten Gebäudes angepasst.







